DJV stellt klar: Journalisten sind keine Spione
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat mit Empörung die Gleichsetzung von Journalisten mit Spionen durch die Sicherheitsabteilung der Europäischen Kommission zurückgewiesen. "Journalisten sind keine Spione", stellte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken klar. Es sei skandalös, kritisierte Konken, dass in einem offiziellen Papier der EU-Kommission Journalistinnen und Journalisten als offensichtliches Sicherheitsrisiko dargestellt würden. Der DJV-Vorsitzende reagierte damit auf ein gestern (11. Februar 2009) bekannt gewordenes Schreiben der Brüsseler Sicherheitsabteilung, das vor einer zunehmenden Spionagegefahr warnte. Als potentielle Gefährder sind darin Informationsbeschaffer, Lobbyisten und Journalisten genannt.
"Die EU-Kommission sollte Journalisten als das begreifen, was sie sind: Berichterstatter, die die Öffentlichkeit mit Informationen über die europäische Politik versorgen und so zur Meinungs- und politischen Willensbildung der Bürger beitragen", sagte der DJV-Vorsitzende. Er forderte die EU-Kommission auf, sich unmissverständlich von dem Papier zu distanzieren.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13
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