DKG appelliert an Koalitionsabgeordnete / Sanierungsbeitrag im Krankenhaussektor nicht verkraftbar
(Berlin) - Anlässlich der abschließenden Beratungen über die Gesundheitsreform appelliert die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) an die Koalitionäre, den Sanierungsbeitrag der Krankenhäuser zurück zu nehmen.
Angesichts großer jährlicher Arbeitsplatzverluste, immer weniger öffentlicher Investitionsmittel, massiver Lasten durch Mehrwertsteuererhöhung, Arbeitszeitgesetz und Tariflohnsteigerungen ist für zusätzliche Belastungen der Krankenhäuser kein Raum. Viele Kliniken laufen bereits unter Sanierungs-Bedingungen, um den Betrieb aufrecht erhalten zu können. Zudem hat sich die Ausgangssituation seit Formulierung der Eckpunkte zur Reform grundlegend geändert.
Auch appelliert die DKG an die Koalitionsabgeordneten, den Krankenhäusern genauso wie bei den niedergelassenen Ärzten, unverbrauchte Mittel für die Jahre 2007 und 2008 aus der Anschubfinanzierung zur Integrierten Versorgung seitens der Krankenkassen zurückzuzahlen. Es zeigt sich schon jetzt, dass die Krankenkassen ansonsten einen ungehemmten Zugriff auf die Budgets der Krankenhäuser nehmen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V. (DKG)
Pressestelle
Wegelystr. 3, 10623 Berlin
Telefon: (030) 39801-0, Telefax: (030) 39801-301
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