Pressemitteilung | Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V. (DKG)
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DKG zu den Tarifverhandlungen für Ärzte in kommunalen Kliniken / Baum: Streiks aussetzen / Kliniken und Ärzte müssen gemeinsam gegen Mittelentzug kämpfen

(Berlin) - Im Vorfeld der Fortsetzung der Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und den kommunalen Krankenhaus-trägern erklärt der DKG-Hauptgeschäftsführer, Georg Baum:

„Mit der Vorlage der Eckpunkte zur Gesundheitsreform hat sich die Ausgangslage für die Krankenhäuser noch einmal grundlegend zum schlechteren verändert. Die DKG appelliert an den Marburger Bund, die Fortsetzung der Bestreikung der Kliniken einzustellen – zumindest aber auszusetzen – und stattdessen mit aller Kraft mitzuhelfen, die 500 Millionen Budgetkürzungen, die die Bundesregierung den Krankenhäusern abverlangen möchte, abzuwehren.

Die Grenzen der Belastbarkeit der Krankenhäuser sind ohnehin seit langem erreicht. Die 1-Prozent-Zwangsabgabe der Bundesregierung bringt das Fass nun zum Überlaufen. Massive Kürzungen durch die Bundesregierung plus hohe Tarifabschlüsse sind nicht zu verkraften. Ohne Klärung der Refinanzierung und ohne eine Rücknahme der Kürzungen sind keine neuen Tarifabschlüsse zu verantworten. Jetzt sind Krankenhausträger und Krankenhausmitarbeiter aufgerufen, den durch nichts gerechtfertigten, die Patientenversorgung und die Existenz von Kliniken und tausenden Arbeitsplätzen gefährdenden Mittelentzug von einer halben Milliarde Euro entschieden und geschlossen zurückzuweisen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V. (DKG) Dr. Andreas Priefler, Leiter, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Wegelystr. 3, 10623 Berlin Telefon: (030) 39801-0, Telefax: (030) 39801-301

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