Pressemitteilung | Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V. (DKG)
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DKG zum Abbruch der Tarifverhandlungen zwischen VKA und MB

(Berlin) - Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, erklärt zum heutigen (18. Juli 2006) Abbruch der Tarifverhandlungen zwischen der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB):

„Die Krankenhäuser stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand und können die überzogenen Forderungen des MB nicht erfüllen. Das Angebot der Arbeitsgeberseite enthält bereits grundlegende Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und Gehaltssteigerungen sowie Eingruppierungsverbesserungen, die keine andere Berufsgruppe im öffentlichen Dienst oder in der gewerblichen Wirtschaft derzeit erzielen kann. Die Krankenhäuser haben für 2006 nur 0,63 Prozent Zuwachs zur Verfügung. Wer mehr fordert, gefährdet Standorte sowie Arbeitsplätze und erhöht den Rationalisierungsdruck. Die Grenzen der Belastbarkeit der Krankenhäuser sind schon heute überschritten. Die DKG appelliert an die Koalition, die schwierige Lage der Kliniken zu erkennen und die in den Eckpunkten zur Gesundheitsreform vorgesehene Kürzung von 500 Millionen Euro zurückzunehmen“.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V. (DKG) Dr. Andreas Priefler, Leiter, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Wegelystr. 3, 10623 Berlin Telefon: (030) 39801-0, Telefax: (030) 39801-301

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