Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch seit 1990 um ein Viertel gesenkt / Deutsche Automobilindustrie bei Kraftstoffeffizienz vorn
(Frankfurt am Main) - Die Deutsche Umwelthilfe nutzt offensichtlich die gegenwärtige Diskussion über die hohen Kraftstoffpreise, um ihre altbekannten, irreführenden und völlig unzutreffenden Anwürfe gegen die deutsche Automobilindustrie erneut vorzubringen. Offensichtlich will die DUH die Fakten immer noch nicht zur Kenntnis nehmen, stellt der Verband der Automobilindustrie (VDA) fest.
Die deutsche Automobilindustrie hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich den Kraftstoffverbrauch bei Neufahrzeugen reduziert und ihre nationale Zusage, den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch ihrer Neufahrzeuge bis 2005 um 25 Prozent zu senken, erfüllt. Die deutschen Hersteller brauchen den Vergleich gegenüber ihren Wettbewerbern aus Europa oder Asien in Sachen Kraftstoffeffizienz in keiner Weise zu scheuen.
Der gesamte deutsche Fahrzeugbestand würde heute ohne die spezifische Kraftstoffreduzierung seit Ende der siebziger Jahre 21 Mrd. Liter Benzin und Diesel mehr verbrauchen. Das entspricht 23 Mrd. Euro und zeigt, wie viel diese Industrie für ihre Kunden tut.
Die DUH sollte im Übrigen langsam verstanden haben, dass es sich bei der CO2-Reduzierung um eine europäische Zusage handelt, mit der weder für einzelne Hersteller noch einzelne Marken verbindliche Werte festgesetzt wurden, sondern für den Flottendurchschnitt.
Die von der DUH vorgelegten Modellbeispiele berücksichtigen nicht die Marktgewichtung der einzelnen Marken, wie sie das Kraftfahrtbundesamt vornimmt und sind daher nicht aussagekräftig. Es sollte auch der DUH, deren jährlich wiederkommende vorösterliche Überraschungen langsam auffallen, bekannt sein, dass schon geringere weitere Reduzierungen des Kraftstoffverbrauchs immer höhere Investitionen bedingen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist der integrated approach von der EU-Kommission akzeptiert worden.
Der CO2-Ausstoß des Verkehrs in Deutschland ist von 1999 bis 2004 um jährlich 15 Mio. Tonnen gesenkt worden, auch im Jahr 2005 war er weiter rückläufig. Diese Entwicklung ist ganz entscheidend auf die Effizienzsteigerungen bei den neuen Modellen der deutschen Hersteller zurückzuführen.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
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