Pressemitteilung | Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
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EEG-Umlage bleibt Preistreiber beim Strom

(Berlin) - Zu der von den Netzbetreibern angekündigten Erhöhung der EEG-Umlage für 2016 erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

"Die EEG-Umlage steigt auf Rekordniveau. Das bestätigt das Handwerk in seinen Befürchtungen: Die EEG-Umlage bleibt weiterhin ein sehr belastender Preistreiber beim Strom. Die jüngste EEG-Reform war bei weitem nicht hinreichend. Dies ist umso besorgniserregender, da aller Voraussicht nach auch andere Kostenbestandteile ansteigen werden, wegen des massiven Ausbaubedarfs vor allem die Netzentgelte.

Es ist dringend erforderlich, den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien endlich umfassend in den Marktwettbewerb zu stellen. Sofern stromintensive Großverbraucher weiterhin bei der EEG-Umlage belastet werden, muss das künftig aus Haushaltsmitteln statt auf Kosten der anderen Stromverbraucher finanziert werden. Aus dem wachsenden Eigenverbrauch von EE-Strom resultiert zudem der dringende Bedarf, die Ermittlungsbasis der Netzentgelte neu zu justieren. Hier, und nicht bei der EEG-Umlage, ruft der wachsende Eigenverbrauch tatsächlich ein Gerechtigkeitsproblem hervor. Denn neben Privathaushalten werden gerade auch energieintensive Handwerksbetriebe weiterhin über Gebühr benachteiligt."

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) Pressestelle Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin Telefon: (030) 20619-0, Fax: (030) 20619-460

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