Einigung zeichnet sich ab / Solarförderung soll zum 1. Juli 2010 reduziert werden / ZVEH sieht wieder mehr Handlungsspielraum für Handwerksbetriebe
(Frankfurt am Main) - Neuigkeiten gibt es dieser Tage in Sachen Solarförderung: Die Koalition hat sich nun darauf geeinigt, dass die Förderung neuer Solaranlagen auf Dächern vom 1. Juli 2010 an um 16 Prozent gekürzt werden. Ursprünglich sollte die Änderung bereits zum 1. April greifen. Dagegen hatte sich der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), Frankfurt/Main, und andere Branchenverbände massiv ausgesprochen. "Dieser neue Termin würde den Handwerksbetrieben wieder mehr Handlungsspielraum geben, um vorhandene Aufträge fristgerecht abzuarbeiten und neue Aufträge zu planen", sagt Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi zur jüngsten Entwicklung.
Neue Solaranlagen auf Agrarflächen sollen in Zukunft nicht mehr gefördert werden. Zugleich soll der Verbrauch von Strom aus der hauseigenen Photovoltaikanlage stärker bezuschusst werden als bisher.
Das Bundeskabinett soll die Neuregelung in der ersten Märzwoche beschließen. Sobald klare Beschlüsse vorliegen, wird der ZVEH die Mitglieder ausführlich über die Neuregelungen informieren.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)
Petra Schmieder, Leiterin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lilienthalallee 4, 60487 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 2477470, Telefax: (069) 24774719
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