Pressemitteilung | VIK - Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. - Büro Berlin
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Einigung zum Start der Kraftwerksausschreibungen und zum Netzanschlusspaket ist wichtiger Schritt

(Berlin) – Die energieintensive Industrie begrüßt die Einigung der Bundesregierung zur Kraftwerksstrategie, die nun StromVKG genannt wird, sowie die Fortschritte beim Netzanschlusspaket. Nach langem Stillstand kommt damit endlich Bewegung in zwei zentrale energiepolitische Vorhaben, die für Versorgungssicherheit, Investitionen und den Industriestandort Deutschland von entscheidender Bedeutung sind. Jetzt muss es zügig weitergehen.

„Es ist gut, dass die Blockade offenbar gelöst ist und die längst überfälligen Vorhaben nun in die Ressortabstimmung gehen.“, so Christian Seyfert, Hauptgeschäftsführer des VIK. „Für die Industrie ist entscheidend, dass aus der Einigung jetzt sehr zügig konkrete Umsetzungsschritte abgeleitet werden.“

Positiv bewertet der Verband, dass der Start von Ausschreibungen für neue gesicherte Kraftwerksleistung noch in diesem Jahr vorgesehen ist. Zwar bleibt das vorgesehene Volumen von elf Gigawatt hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück, dennoch markiert es einen überfälligen Einstieg.

„Elf Gigawatt sind besser als weiterer Stillstand, aber sie können nur ein Anfang sein“, so Seyfert. „Die Ausschreibungen dürfen nicht als Abschluss missverstanden werden. Es braucht zügig konkrete Regelungen für den Übergang in einen verlässlichen Kapazitätsmarkt, der dauerhaft für ausreichend gesicherte Leistung am Markt sorgt. Dabei zählt für die Industrie, dass Versorgungssicherheit zu den effizientesten Kosten gewährleistet wird“
Mit Blick auf den fortschreitenden Kohleausstieg, den steigenden Strombedarf durch Elektrifizierung sowie die zunehmenden Anforderungen an Systemstabilität, bleibt Versorgungssicherheit aus Sicht der Industrie das zentrale Ziel energiepolitischer Weichenstellungen.

Ebenso begrüßt der Verband, dass es auch beim Netzanschlusspaket vorangeht. Die unzureichende Synchronisierung von Netzausbau, Erzeugung und steigenden Netzanschlussanfragen aus verschiedenen Wirtschaftssektoren hat sich längst zu einem zentralen Standorthemmnis entwickelt. Ohne einen klaren Vorrang für industrielle Netzanschlüsse steht der Industrie kein gangbarer Weg zur Defossilisierung offen.
„Es ist ausdrücklich zu begrüßen, dass nun auch beim Netzanschlusspaket Bewegung erkennbar ist“, so Seyfert. „Netzanschlüsse sind eine Grundvoraussetzung für industrielle Investitionen und für die Transformation der Industrie. Hier darf keine weitere Zeit verloren werden und industrielle Netzanschlussbegehren müssen endlich die klare Priorisierung erhalten, die ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung entspricht.“

„Stromversorgungssicherheit und zeitnahe Möglichkeiten für Netzanschlusserweiterungen zur Elektrifizierung sind keine nachgelagerten Fragen, sondern die Basis für industrielle Wertschöpfung in Deutschland“, fasst Seyfert zusammen.

Quelle und Kontaktadresse:
VIK - Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. - Büro Berlin, Alexander Ranft, Bereichsleiter(in) Kommunikation, Kronenstr. 12, 10117 Berlin, Telefon: 030 2124920

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