Entlastung beim Reisesicherungsfonds richtiger Schritt – weitere Anpassungen notwendig
(Berlin) - Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) bewertet die geplanten Anpassungen beim Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) als wichtigen Fortschritt für die Branche in Deutschland.
Ab November sinken sowohl die laufenden Beiträge für Reiseveranstalter als auch die Anforderungen an Sicherheiten deutlich. Insgesamt führt dies zu jährlichen Entlastungen von rund 70 Millionen Euro sowie zu einem erheblichen Liquiditätseffekt in der Branche. „Das ist ein positives Signal für die Tourismuswirtschaft. Die Entlastung kommt zur richtigen Zeit und verschafft vielen Unternehmen wieder mehr Handlungsspielraum“, sagt BTW-Generalsekretär Sven Liebert. „Dies war auch eine unserer Forderungen in der Positionierung des BTW und zahlreicher weiterer Verbände zur Ausgestaltung der neuen Nationalen Tourismusstrategie. Gut, dass man hier jetzt in die Umsetzung geht.“
Aus Sicht des BTW zeigt die Entwicklung, dass der Fonds inzwischen stabil aufgestellt ist und Spielräume für Anpassungen bestehen. Gleichzeitig bleibe es entscheidend, die Rahmenbedingungen insgesamt wettbewerbsfähig weiterzuentwickeln. „Die jetzigen Maßnahmen können nur ein Anfang sein. Der Anspruch muss es sein, die Belastungen dauerhaft auf ein angemessenes Maß zu reduzieren und die Pauschalreise als attraktives Angebot im Wettbewerb zu stärken“, so Liebert. Der BTW spricht sich daher für eine kontinuierliche Überprüfung und Weiterentwicklung der Finanzierungsmechanismen des DRSF aus.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft e.V. (BTW), Nicole von Stockert, Pressesprecher(in), Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin, Telefon: 030 726254-0
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