Pressemitteilung | Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) - Hauptstadtbüro
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Erstes Treffen der EU-Arbeits- und Sozialminister / Möllenberg: Existenzsicherung nur mit einheitlichem Mindestlohn

(Hamburg) - Anlässlich des Treffens der europäischen Arbeits- und Sozialminister in Berlin bekräftigte Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss- Gaststätten (NGG), die Forderung nach Einführung eines einheitlichen gesetzlichen Mindestlohns von 7,50 Euro auch in Deutschland. „Wir unterstützen Arbeitsminister Müntefering, wenn er sich für faire und existenzsichernde Löhne einsetzt, erwarten aber, dass der gesetzliche Mindestlohn dabei nicht ausgeklammert wird. Sittenwidrige Armutslöhne unterhalb der Drei-Euro-Marke machen den dringenden Handlungsbedarf beim Thema Mindestlohn deutlich“, so der NGG-Vorsitzende.

Im Jahr 2009 sei mit der Dienstleistungsfreiheit ein erhöhter Druck auf die Löhne zu erwarten. „Deutschland ist neben Zypern das einzige EU-Land, in dem ohne entsprechende Gesetzgebung weiterem Lohndumping Tür und Tor geöffnet ist. 20 von 27 EU-Staaten haben mit einem gesetzlichen Mindestlohn ein jobneutrales Instrument gegen den freien Fall der Löhne. Wenn in Deutschland nicht bald ein gesetzlicher Mindestlohn von 7,50 Euro eingeführt wird, haben wir beim Thema sozialer Mindeststandards europaweit bald die rote Laterne in der Hand.“

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Hauptstadtbüro Dr. Karin Vladimirov, Pressesprecherin Luisenstr. 38, 10117 Berlin Telefon: (030) 288849693, Telefax: (030) 288849699

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