Pressemitteilung | Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
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EU-Kommission legt Binnenmarktstrategie vor

(Berlin/Brüssel) - Die EU-Kommission hat heute ihre Binnenmarktstrategie vorgelegt. Ein Maßnahmenkatalog soll da-zu beitragen, den grenzüberschreitenden Handel zu erleichtern und Hindernisse im Dienstleistungssektor abzubauen. Dazu er-klärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverban-des des Deutschen Handwerks (ZDH):

"Die EU-Kommission kündigt an, bei der Umsetzung der Bin-nenmarktstrategie die spezifischen Belange kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) ausdrücklich zu berücksichtigen. Das Handwerk begrüßt das, denn KMU sind darauf angewiesen, dass Europa ihnen passgenaue Lösungen anbietet. Erst dann können sie ihre Stärken auch im Binnenmarkt entwickeln und zu mehr Wachstum, Arbeitsplätzen und Wohlstand beitragen.

Eine dieser Stärken ist die Qualität des deutschen dualen Sys-tems. Die hohe Qualifikation der Meisterinnen und Meister im Handwerk ist Voraussetzung für die herausragende Qualität un-serer Produkte und Dienstleistungen und hat einen entscheiden-den Beitrag dazu geleistet, Deutschland vor der hohen Jugend-arbeitslosigkeit anderer Länder zu bewahren. Wir warnen ein-dringlich davor, dieses weltweit bewunderte System zu beschä-digen, und setzen auf die Zusage der Kommission, es zu bewah-ren.

Das Handwerk unterstützt indes das Ziel Bürokratieabbau. So will die EU-Kommission zunächst bestehende Gesetze umset-zen, ehe sie neue schafft. Das ist der richtige Ansatz. Wo immer es möglich ist, sollten Betriebe die Möglichkeit haben, Informati-onen aus einer Hand zu bekommen. Die dafür benötigten zentra-len Anlaufstellen gilt es aufzubauen bzw. zu verbessern. In die-sen Punkten kann die Kommission auf unsere Unterstützung zählen."

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) Pressestelle Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin Telefon: (030) 20619-0, Fax: (030) 20619-460

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