Pressemitteilung | Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
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Europa: Pkw-Absatz im September leicht rückläufig / Deutsche Hersteller weiter auf der Erfolgsspur / Dieselfahrzeuge in Westeuropa legen gegen den Trend zu

(Frankfurt am Main) - Der Pkw-Absatz in Europa lag im September mit gut 1,4 Mio. Fahrzeugen (-1,5 Prozent) leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Verkäufe in Westeuropa gaben um 2 Prozent nach. Allerdings stand in einer Reihe von Ländern auch ein Arbeitstag weniger zur Verfügung. Der Pkw-Absatz in den Neuen EU-Ländern zeigte sich mit einem Zuwachs von 10 Prozent weiterhin in einer starken Verfassung.

Im bisherigen Jahresverlauf lag der Pkw-Absatz in Europa mit 12,2 Mio. Fahrzeugen 1 Prozent über dem Vergleichszeitraum. Die Verkäufe in Westeuropa erreichten Vorjahresniveau, der Absatz in den Neuen EU-Ländern legte um 14 Prozent zu. Die deutschen Hersteller erreichten in Westeuropa einen Marktanteil von über 47 Prozent, in den Neuen EU-Ländern blieb ihr Anteil mit rund 45 Prozent ebenfalls auf hohem Niveau.

Die Nachfrage nach Dieselfahrzeugen entwickelte sich im bisherigen Jahresverlauf einmal mehr erfreulich. Während der Absatz von Benzinern um 4 Prozent nachgab, legte die Nachfrage nach Dieselfahrzeugen um 4 Prozent zu. Damit waren annähernd 53 Prozent der in Westeuropa neu zugelassenen Pkw mit einem Selbstzünder ausgestattet. Dieser hohe Anteil verdeutlicht, wie hoch die Kunden den Clean Diesel mit seinem aktiven Beitrag zur CO2-Senkung einschätzen.

In Frankreich wurden im September mit 148.200 Pkw 3 Prozent mehr Fahrzeuge neu zugelassen. Die einheimischen Anbieter steigerten ihre Verkäufe leicht um 1 Prozent. Die deutschen Marken legten beim Absatz kräftig um 4 Prozent zu. Damit verbuchten sie im Nachbarland einen Marktanteil von 28 Prozent, ein Gewinn von 1 Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

In Großbritannien wurden im September mit 419.300 Pkw 1 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft wie im Vorjahresmonat. Sowohl die private Nachfrage (+2 Prozent) als auch die gewerblichen Verkäufe (+1 Prozent) legten zu. Die deutschen Marken konnten erneut Absatzerfolge verbuchen: Mit 172.100 Fahrzeugen steigerten sie ihren Absatz um 3 Prozent. Der Marktanteil der deutschen Hersteller legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1 Prozentpunkt auf 41 Prozent zu.

In Italien erreichte der Pkw-Absatz im September mit 184.800 Fahrzeugen das Vorjahresergebnis. Die deutschen Hersteller konnten auf dem italienischen Markt punkten: Mit einem Plus von 4 Prozent erhöhten sie ihren Marktanteil gegenüber dem Vorjahresmonat um 1 Prozentpunkt auf 37 Prozent. Insbesondere Mercedes (+12 Prozent) sowie BMW (+7 Prozent) legten deutlich zu.

In Spanien fielen die Neuzulassungen im September mit 96.800 Pkw um 8 Prozent schwächer aus. Der Pkw-Absatz wird durch die derzeit schwach ausgeprägte Konsumbereitschaft der spanischen Verbraucher in Mitleidenschaft gezogen. Während der Verkauf von Firmenwagen zulegte, gab die private Nachfrage um 12 Prozent, das Mietwagengeschäft gar um 26 Prozent nach.

Die Neuen EU-Länder weisen weiterhin eine hohe Dynamik beim Pkw-Absatz auf. Im September wurden mit 86.400 Fahrzeugen 10 Prozent mehr Pkw neu zugelassen. Insbesondere in Polen sowie in Rumänien (jeweils +20 Prozent) fielen die Zuwächse kräftig aus. Von Januar bis September lagen die Verkäufe in den Neuen EU-Ländern 14 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Die positive Nachfrageentwicklung wird durch die anhaltend kräftige Wirtschaftsentwicklung in der Region mit steigenden Lohneinkommen und Unternehmensgewinnen getragen.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261

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