Europäische Studie an 116 Versendern / 9 von 10 Internethändlern ignorieren Rezeptpflicht
(Berlin) - Der Versand verschreibungspflichtiger Medikamente ohne Vorlage eines Rezepts ist bei Internethändlern gängige Praxis. Dies belegt eine Studie der europäischen Organisation European Alliance for Access to Safe Medicines, EAASM. Etwa 90 Prozent der 116 getesteten Internetseiten boten den Versand verschreibungspflichtiger Medikamente ohne Rezept an. Bestellt wurden jeweils 18 verschiedene gängige Präparate wie Arzneimittel gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Demenz, Asthmamittel und Lifestyle-Medikamente. Mehr als 60 Prozent der bestellten Arzneimittel waren verfälscht. Auch diese Studie zeigt: Im Internet werden Arzneimittel verramscht, und Fälschungen sind an der Tagesordnung. Deshalb ist es ein Gebot des Verbraucherschutzes, den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten zu verbieten, so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Vor kurzem hat das US-amerikanische National Center of Addiction and Substance Abuse, CASA, eine Studie an 365 Internetapotheken mit ähnlichem Ergebnis veröffentlicht.
Studie: The Counterfeiting Superhighway unter www.eaasm.eu
http://v35.pixelcms.com/ams/assets/312296678531/455_EAASM_counterfeiting%20report_020608.pdf
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA)
Thomas Bellartz, Leitung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Jägerstr. 49-50, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40004-0, Telefax: (030) 40004-598
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