Fachveranstaltung auf der 61. IAA Nutzfahrzeuge 2006 / Mit dem Masterplan Güterverkehr für einen starken Logistikstandort Deutschland
(Frankfurt) - Europa braucht einen starken Logistikstandort Deutschland als stabiles Rückgrat für einen leistungsfähigen Güterverkehr auf dem Kontinent, unterstreicht Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), die Rolle Deutschlands als internationale Transportdrehscheibe. Im Zuge der weiteren Integration Osteuropas steige die Transportleistung stetig. Dank unserer zentralen Lage in Europa und einer modernen Logistikbranche haben wir gute Karten, an diesem Wachstum teilzuhaben. Das ist gut für Wachstum und Beschäftigung am Standort Deutschland, so der VDA-Präsident. Entscheidend sei nun, möglichst rasch die notwendigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Prof. Gottschalk begrüßt daher die Initiative der Bundesregierung, die unter der Leitung des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, gemeinsam mit der Wirtschaft einen Masterplan Güterverkehr erarbeitet.
Dieser Masterplan, der bis Ende 2007 vorliegen soll, will aktuelle Entwicklungen und Trends sowie Qualitätsanforderungen in Verkehr, Wirtschaft und Logistik erfassen und daraus den Handlungsbedarf und mögliche Maßnahmen ableiten, um zu mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung zu gelangen. Prof. Gottschalk: Wir reden über konkrete Maßnahmen, mit denen der Logistikstandort Deutschland gestärkt werden kann. Es ist klar, dass der Weg dorthin nur über die dringend notwendige Verbesserung unserer Infrastruktur führen kann. Dabei muss die Straße als Haupttransportader im Modal Split entsprechend berücksichtigt werden.
Wie der Masterplan Güterverkehr im Einzelnen ausgestaltet werden kann, soll Thema einer Fachveranstaltung auf der kommenden Internationalen Automobil-Ausstellung Nutzfahrzeuge in Hannover sein. Das Deutsche Verkehrsforum und der VDA veranstalten am Donnerstag, dem 28. September 2006, ein Symposium mit dem Titel Masterplan Güterverkehr: Nachfragegerechte Strukturen für die Logistik?, auf dem Verlader, Vertreter des Speditions- und Transportgewerbes und der Verkehrswirtschaft gemeinsam mit der Politik darüber diskutieren wollen, welches Potenzial der Masterplan bietet, um die Rahmenbedingungen am Standort Deutschland zu verbessern. Dazu gehören z. B. Themen wie der Infrastrukturausbau und eine gezielte Engpassbeseitigung, eine Standortmarketinginitiative für den Logistikstandort Deutsch¬land sowie die Anwendung innovativer Nutzfahrzeugkonzepte.
Die Veranstalter haben kompetente Referenten und Gesprächspartner eingeladen: Ne¬ben VDA-Präsident Prof. Gottschalk und Hans-Jörg Hager, Mitglied des Deutschen Verkehrsforums und Vorsitzender des Vorstands Schenker Deutschland AG, wird u. a. Matthias von Randow, Leiter der Grundsatzabteilung im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, anwesend sein und über Zielsetzung, Status und Perspektiven des Masterplans sprechen.
Programm und Anmeldeformular der Veranstaltung, die von 10.00 bis 12.30 Uhr im Saal 3B des Convention Centers auf dem Messegelände Hannover stattfindet, können auf der IAA-Website www.iaa.de unter Service Fachveranstaltungen abgerufen wer¬den.
Dieses Symposium ist nur eine von zahlreichen Fachveranstaltungen, die im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge stattfinden und die Messe damit zu einem Expertenforum rund um Verkehr und Transport über die reine Produktinformation hinaus werden lassen. Damit unterstreicht die IAA Nutzfahrzeuge ihr Renommee als internationale Leitmesse des Transports erneut.
Die 61. IAA Nutzfahrzeuge findet vom 21. bis 28. September 2006 in Hannover statt. Rund 1.400 Aussteller aus 45 Ländern präsentieren auf 230.000 qm Ausstellungsfläche ihre Produkte und Dienstleistungen. Die Ausstellung wird abgerundet durch ein vielsei¬tiges Programm von Sonderschauen und Fachveranstaltungen. Nähere Informationen gibt es unter www.iaa.de.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
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