Pressemitteilung | Bitkom e.V.
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Fast jeder Zweite verschickt elektronische SilvestergrĂŒĂŸe / 290 Millionen SMS zum neuen Jahr / Teenager senden im Schnitt 17 Silvester-SMS / Tipps zum SMS-Versand zum Jahreswechsel

(Berlin) - Fast die HĂ€lfte (46 Prozent) der BundesbĂŒrger verschickt zum Jahreswechsel NeujahresgrĂŒĂŸe auf elektronischem Weg. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM heute (27. Dezember 2009) in Berlin mit. Grundlage ist der WebMonitor von BITKOM und dem Meinungsforschungsinstitut Forsa, bei dem 1.000 Personen befragt wurden und Mehrfachnennungen möglich waren. Danach versenden ein Drittel der BundesbĂŒrger Handy-Textnachrichten (SMS) und ein Viertel E-Mails. Immerhin 9 Prozent grĂŒĂŸen Freunde und Verwandte in Blogs oder Sozialen Online-Netzwerken. "NeujahrsgrĂŒĂŸe per Handy und Internet werden von Jahr zu Jahr beliebter", sagte RenĂ© Schuster, PrĂ€sidiumsmitglied des BITKOM. Allerdings haben die klassischen Medien noch nicht ausgedient. "Die meisten Menschen - fast 70 Prozent - ĂŒbermitteln ihre NeujahrsgrĂŒĂŸe telefonisch und immerhin 37 Prozent schreiben einen Brief oder eine Karte", sagte Schuster.

Laut der BITKOM-Befragung wollen 21 Millionen Deutsche insgesamt rund 290 Millionen SMS mit NeujahrsgrĂŒĂŸen verschicken. "Vor allem bei Jugendlichen sind SMS-GrĂŒĂŸe beliebt", sagte Schuster. Mehr als zwei Drittel der 14- bis 19-JĂ€hrigen wollen der Umfrage zufolge zu Neujahr eine SMS versenden - und zwar im Schnitt 17 Textnachrichten. Stark genutzt werden in dieser Alterklasse zudem NeujahrsgrĂŒĂŸe in sozialen Netzwerken oder Blogs (29 Prozent). Drei Viertel aller Senioren hingegen telefonieren zum neuen Jahr.
Die meisten derjenigen Befragten, die NeujahrsgrĂŒĂŸe per SMS versenden, schicken bis zu 5 Nachrichten (34 Prozent) oder 6-10 Nachrichten (26 Prozent). Einige Vielschreiber wollen gar ĂŒber 100 SMS versenden. Fast zwei Millionen Personen planen eine Sammel-SMS: 12 Prozent aller mĂ€nnlichen und 6 Prozent aller weiblichen SMS-Schreiber wollen die gleiche Nachricht an mehrere Personen schicken.

Die erste SMS mit NeujahresgrĂŒĂŸen geht meist an Freunde (33 Prozent aller SMS-Schreiber), Eltern (19 Prozent), Geschwister (10 Prozent) oder die eigenen Kinder (8 Prozent). Jeder Zehnte will sich spontan entscheiden. An den Partner gehen relativ selten die ersten GrĂŒĂŸe (5 Prozent) - vermutlich, weil viele Menschen Silvester eben mit ihrem Partner verbringen. Zwei Prozent der mĂ€nnlichen SMS-Schreiber wollen ihre erste Nachricht im neuen Jahr an ihre Angebetete oder ihren Angebeteten senden, bei den Frauen liegt dieser Anteil bei null Prozent.

BITKOM gibt Tipps, damit die NeujahrsgrĂŒĂŸe per SMS ohne Verzögerung ankommen:

Technischer Hintergrund: Beim SMS-Versand kann es zwischenzeitlich zu Verzögerungen kommen. Denn die SMS wird nicht von einem Mobiltelefon direkt zu einem anderen gesendet. GrundsĂ€tzlich landet die SMS nach dem Abschicken zunĂ€chst in der Kurzmitteilungszentrale des Netzbetreibers. Dort wird geprĂŒft, welchen Mobilfunkanbieter der EmpfĂ€nger benutzt. Bleibt die SMS im eigenen Netz, verschickt die Kurzmitteilungszentrale die Nachricht an das EmpfĂ€ngertelefon, sobald dieses eingeschaltet und im Netz eingebucht ist. Andersfalls ĂŒbermittelt sie die Nachricht an das Zielnetz. Von hier wird die SMS dann an das Mobiltelefon des EmpfĂ€ngers verschickt. Sorgen machen muss sich wegen der Verzögerungen aber niemand. Alle versendeten SMS kommen beim EmpfĂ€nger an.

1. Vor Mitternacht verschicken
Wer die Silvester-SMS mehrere Minuten vor Mitternacht verschickt, rutscht schon vor dem großen Andrang durch die Leitung. Allerdings ist in diesem Fall nicht ausgeschlossen, dass die NeujahrsgrĂŒĂŸe noch im alten Jahr vom EmpfĂ€nger gelesen werden.

2. SMS vorschreiben und an EmpfÀngerliste senden
Schnell auf den Weg bringen können Mobiltelefonierer NeujahrsgrĂŒĂŸe, wenn sie den Text der SMS vorschreiben und als Entwurf speichern. Zum Jahreswechsel mĂŒssen sie dann keine Zeit mit dem Tippen verbringen. Wer mehrere Freunde mit gleichlautenden GrĂŒĂŸen versorgen möchte, sollte außerdem eine EmpfĂ€ngerliste anlegen. Ein Knopfdruck genĂŒgt, schon gehen alle SMS auf die Reise.

3. Mit Terminversand entspannt weiterfeiern
Wer fĂŒr NeujahrsgrĂŒĂŸe die Silvesterparty nicht unterbrechen möchte, sollte das Internet nutzen. Denn viele Netzbetreiber und E-Mail-Anbieter bieten einen zeitversetzten SMS-Versand an. Damit können in aller Ruhe die GrĂŒĂŸe vorbereitet werden. Der eigentliche Versand wird dann automatisch zum vorher ausgewĂ€hlten Zeitpunkt ausgelöst. Dann gehört man zu den ersten, deren GrĂŒĂŸe versandt werden. Doch auch beim Terminversand ist die große Nachfrage zu berĂŒcksichtigen. Es empfiehlt sich, den Versandzeitpunkt mehrere Minuten vor Mitternacht zu setzen. Außerdem sollten die Nutzungsbedingungen genau unter die Lupe genommen werden. In manchen FĂ€llen werden zusĂ€tzliche GebĂŒhren erhoben.

Methodik: Der WebMonitor ist eine Erhebung von BITKOM und dem Meinungsforschungsinstitut Forsa zur Internetnutzung der Deutschen. Befragt werden jeweils etwa 1000 Personen ab 14 Jahren, die in Privathaushalten leben. Die Erhebung ist reprÀsentativ.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) Pressestelle Albrechtstr. 10, 10117 Berlin Telefon: (030) 27576-0, Telefax: (030) 27576-400

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