Förderstopp beim Bundesprogramm Energieeffizienz sendet falsches Signal
(Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisiert den vorzeitigen Förderstopp im Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz und CO₂-Einsparung in Landwirtschaft und Gartenbau (Bundesprogramm Energieeffizienz) zum 31. Mai 2026.
Steffen Pingen, stellvertretender Generalsekretär des DBV, fordert die Bundesregierung auf, die Mittel kurzfristig aufzustocken: „Ein Förderstopp beim Bundesprogramm Energieeffizienz bereits nach fünf Monaten ist ein fatales Signal. Die hohe Nachfrage zeigt: Unsere Betriebe sind bereit, in Klimaschutz, CO₂-Einsparung und Energieeffizienz zu investieren. Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen und einer unsicheren Energieversorgung dürfen solche Investitionen nicht gebremst werden.
Energieeffizienz ist aktiver Klimaschutz und stärkt zugleich die Versorgungssicherheit. Es ist widersprüchlich, ambitionierte Ziele im Klimaschutzplan 2030 zu formulieren und die Wirtschaft bei der Umsetzung im Stich zu lassen. Die Landwirtschaft braucht Planungssicherheit. Dazu gehört vor allem, dass die Fördermittel kurzfristig aufgestockt und verlässlich bereitgestellt werden.“
Hintergrund: Nach Angaben der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) sind die für 2026 vorgesehenen Fördermittel vollständig ausgeschöpft (Pressemitteilung FNR). Neue Anträge können nur noch bis Ende Mai 2026 gestellt werden; eine Wiederöffnung des Programms sei frühestens Ende 2026 vorgesehen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin, Telefon: 030 31904-0
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