FuE-Investitionen um 8 Prozent auf 18 Mrd. Euro erhöht / Deutlicher Personalaufbau / Automobilindustrie bleibt Wachstumsmotor bei Forschung und Entwicklung
(Frankfurt am Main) - Die deutsche Automobilindustrie hat ihre bereits hohen Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen erneut gesteigert: Im Jahr 2007 erhöhte sie die FuE-Investitionen um 7,8 Prozent auf 18 Mrd. Euro. Auch im laufenden Jahr zeigt der Trend mit voraussichtlich 18,2 Mrd. Euro nach oben. Die Automobilindustrie bleibt damit der entscheidende Wachstumsmotor für die Innovationskraft in Deutschland, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Die Schlüsselbranche stellt über 36 Prozent aller FuE-Aufwendungen des verarbeitenden Gewerbes und liegt damit weit vor der zweitplatzierten Branche Elektrotechnik. In diesen Zahlen spiegelt sich unsere Technologie-Offensive für den Klimaschutz und die Entwicklung CO2-freundlicherer Fahrzeuge wider. Dabei geht es vor allem um kraftstoffeffizientere Diesel- und Otto-Motoren, um Abgasnachbehandlung und um alternative Antriebssysteme. Neue Assistenzsysteme sorgen zudem für noch mehr Sicherheit im Auto. Diese hohe Innovationsgeschwindigkeit ist eine gute Voraussetzung für weiteren künftigen Erfolg auf den Weltmärkten, so Wissmann.
Die FuE-Investitionen der Automobilindustrie sind fast doppelt so stark gestiegen wie die FuE-Gesamtaufwendungen der deutschen Industrie, die im vergangenen Jahr um 4,2 Prozent auf über 54 Mrd. Euro zulegten.
Die Zahl der Mitarbeiter, die bei Automobilherstellern und Zulieferern in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen arbeiten, hat sich in den letzten Jahren stetig erhöht. Im Jahr 2006 neuere Zahlen liegen noch nicht vor wurde mit 91.000 FuE-Beschäftigten ein neuer Höchststand erreicht. Das entspricht einem Zuwachs um 4,6 Prozent. Damit ist jeder achte Mitarbeiter der deutschen Automobilindustrie in Forschung und Entwicklung beschäftigt. Der Trend zu einem steigenden Anteil an FuE-Mitarbeitern dürfte sich ebenfalls fortsetzen und steht für die zunehmende Anzahl hochqualifizierter Arbeitsplätze in der Automobilindustrie, betonte Wissmann.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
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