GdW kritisiert Wachstumsbeschleunigungsgesetz - mittelständische Immobilienwirtschaft geht leer aus
(Berlin) - "Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz beschränkt die im ursprünglichen Gesetzentwurf geplante Grunderwerbsteuerbefreiung nur auf Konzerne - und auch hier nur auf wenige Ausnahmefälle", kritisierte Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, den heutigen (4. Dezember 2009) Beschluss des Gesetzes im Deutschen Bundestag.
"Dies ist ein falsches Signal an die mittelständische Immobilienwirtschaft. Sie geht damit völlig leer aus, obwohl das Gesetz ausdrücklich als Ziel die Beseitigung von Wachstumshemmnissen im Mittelstand vorsieht", erläutert der GdW-Präsident. Mit diesem Gesetz werde die Chance vertan, sowohl nicht-konzernverbundene Unternehmen von der Hürde der Grunderwerbsteuer zu befreien als auch Konzernen eine Umstrukturierung ohne Grunderwerbsteuerbelastung zu ermöglichen. Die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung seien so eng gefasst, dass sie auch an der Praxis von Immobilienkonzernen vorbeigehen und die Vorschrift damit nicht die erhoffte Wirkung entfalten werde.
Quelle und Kontaktadresse:
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Katharina Burkardt, Pressesprecherin
Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin
Telefon: (030) 824030, Telefax: (030) 82403199
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