Gesundheitsreform verhindert Beitragsentlastung
(Berlin) - Zum Anstieg der Krankenversicherungsbeiträge erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):
"In diesem Jahr steigt der durchschnittliche Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung über die Rekordmarke von 15 Prozent. Damit wird das Ziel der Reformmaßnahmen im Gesundheitsbereich offensichtlich verfehlt, die Beiträge zu senken und damit auch die Kosten auf Arbeit weiter zu drücken. Eine Reform, die Kosten treibt, statt Kosten zu senken, ist keine geeignete Reform.
Das ursprüngliche Ziel einer spürbaren Beitragsreduzierung muss wieder in den Mittelpunkt der Beratungen gestellt werden!
Denn wer den Aufschwung und die Beschäftigungsentwicklung stabilisieren will, muss eine Perspektive dafür eröffnen, dass die Arbeitnehmer netto mehr Geld haben, und die Lohnzusatzkosten gesenkt werden.
Für Beitragsentlastungen gibt es durchaus Spielräume: über eine stärkere Steuerfinanzierung der versicherungsfremden Leistungen, eine höhere Eigenbeteiligung der Versicherten und eine Beschränkung statt des Ausbaus des Leistungskataloges.
Mit den bisher verfolgten Plänen bleibt die von der Bundesregierung versprochene Absenkung des Gesamtsozialversicherungsbeitrages auf unter 40 Prozent in weiter Ferne. Zwar sinkt 2007 der Arbeitslosenversicherungsbeitrag, aber gleichzeitig steigen die Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge."
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin
Telefon: 030/20619-0, Telefax: 030/20619-460
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