Pressemitteilung | Volkssolidarität Bundesverband e.V.
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Grundbedürfnis nach warmer Wohnung sichern

(Berlin) - „Wenn der Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin erneut sozial Benachteiligten Ratschläge erteilt, die fernab der sozialen Wirklichkeit sind, ist das bedenklich und gefährlich“, sagte der Präsident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Prof. Dr. Gunnar Winkler, am Dienstag in Berlin.

Der Verbandspräsident forderte aufgrund außergewöhnlich steigender Lebenshaltungskosten bei gleichzeitig steigenden Gewinnen der Energie- und anderer Konzerne wirksame politische Schritte, um zu verhindern, dass Menschen ihr Grundbedürfnis nach einer warmen Wohnung nicht mehr sichern können. Die Volkssolidarität unterstütze die Forderungen anderer Verbände, sozial Benachteiligte entsprechend zu unterstützen. „Das kann durch die längst fällige Erhöhung des Hartz IV-Regelsatzes oder durch Sozialtarife geschehen“, sagte Winkler. „Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Entscheidend ist, dass die Bundesregierung nicht länger tatenlos zusehen und abwiegeln darf. Die Politik ist dabei nicht machtlos, wie den Bürgern immer wieder eingeredet wird. Wenn der Staat zum Beispiel Banken bei selbstverschuldeten Probleme mit Milliarden unter die Arme greift, ist es ein Gebot des Sozialstaates, Menschen in unverschuldeten Notlagen zu unterstützen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Volkssolidarität Bundesverband e.V. Pressestelle Alte Schönhauser Str. 16, 10119 Berlin Telefon: (030) 27897100, Telefax: (030) 27593959

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