Handwerk: Wähler setzen ein Zeichen für Europa
(Berlin) - Zum Ausgang der Europawahl 2009 erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):
"Die niedrige Wahlbeteiligung im Vergleich zu Bundestagswahlen ist sicher zu bedauern. Es ist nicht gelungen, die Bedeutung der europäischen Entscheidungsprozesse der Mehrheit der Wahlberechtigten zu vermitteln. Immerhin haben aber 44 Prozent mit ihrer Stimmabgabe deutlich gemacht, dass sie auf Europa vertrauen und erwarten, dass die Probleme in der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise in der Gemeinschaft der Europäischen Union leichter zu lösen sind. Das sollte der Politik in allen europäischen Staaten Mut machen und bei der Bewältigung der Krise helfen.
Der Mittelstand setzt darauf, dass das neue Parlament und die noch zu bestimmende Kommission verstärkt eine Politik für kleine und mittlere Unternehmen machen, die das Rückgrat der Wirtschaft in Europa bilden. Vor allem müssen alle Anstrengungen zum Bürokratieabbau fortgesetzt werden.
Die Wahlergebnisse lassen hoffen, dass nun bald in allen Ländern eine Zustimmung zu einem institutionellen Vertrag möglich ist, der die Zusammenarbeit der 27 Staaten neu regelt. Damit ließe sich ein Stück zusätzlicher Sicherheit für eine erfolgreiche Zukunft Europas erreichen."
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
Pressestelle
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Telefon: (030) 20619-0, Telefax: (030) 20619-460
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