Hartz-IV-Bezieher nicht gegen Geringverdiener ausspielen
(Berlin) - SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt:
Mit seiner verbalen Attacke verhöhnt der FDP-Parteivorsitzende Guido Westerwelle Millionen Menschen die Hartz-IV beziehen ebenso wie diejenigen, die für Hungerlöhne arbeiten. Nicht die Höhe der Sozialleistungen, sondern Niedriglöhne und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich bedrohen den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft. Damit sich Arbeit lohnt und das Lohnabstandesgebot eingehalten werden kann, muss endlich ein flächendeckender Mindestlohn eingeführt werden. Menschen die für Armutslöhne arbeiten, dürfen nicht gegen die Bezieher von Hartz IV ausgespielt werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)
Pressestelle
Stralauer Str. 63, 10179 Berlin
Telefon: (030) 726222-0, Telefax: (030) 726222-311
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