Pressemitteilung | Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand
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Hexel: "Just transition and decent work" gehören ins Klima-Abkommen

(Berlin) - "Just transition and decent work, also ein gerechter Übergang in die klimaschonende Arbeitsgesellschaft von morgen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen, müssen im Post-Kyoto-Protokoll enthalten sein", lautet die Forderung der internationalen Gewerkschaften, die DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel am Mittwoch (16. Dezember 2009) auf der Welt-Klima-Konferenz in Kopenhagen an Bundesumweltminister Norbert Röttgen gerichtet hat.

"Der Klimawandel erfordert ein radikales Umsteuern in Richtung einer kohlenstoffarmen Arbeitsgesellschaft. Die Gewerkschaften werden auch in diesem Prozess Verantwortung übernehmen und den Wandel aktiv mit gestalten", so Hexel. "Zum notwendigen Paradigmenwechsel gehört, alte Produktionsverfahren energieeffizenter zu machen und durch neue Produkte und Dienstleistungen qualitatives Wachstum und Arbeitsplätze zu ermöglichen. Der Industriestandort Deutschland wird nur mit `Guter Arbeit´, guten sozialen Standards, einer gerechter Entlohnung und sicheren, zukunftsfähigen Arbeitsplätzen eine Entwicklungschance haben. Der Ausbau von erneuerbaren Energien, Emissionshandel und CO2-mindernder Technologie wie CCS sind gut fürs Klima und für Arbeitsplätze - wenn die soziale Balance stimmt."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand Sigrid Wolff, Leiterin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324

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