Hobbyfotos haben in Agenturmaterial nichts zu suchen
(Berlin) - Bilder von Hobbyfotografen haben im Nachrichtenjournalismus nach Einschätzung des Deutschen Journalisten-Verbandes nichts zu suchen. "Es ist nicht nachvollziehbar", erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, "dass die Nachrichtenagentur Reuters jetzt auf das Bildmaterial von Hobbyknipsern zurückgreifen will." So werde die Arbeit von gut ausgebildeten und professionell arbeitenden Bildjournalisten entwertet.
Reuters hatte zusammen mit dem Internetkonzern Yahoo angekündigt, im Rahmen des Projekts "You Witness News" Fotos von Amateuren zu veröffentlichen. Das Bildmaterial soll den Nachrichten beigefügt werden. Wenn Redaktionen Reuters-Hobbybilder veröffentlichen, sollen die Amateure ein Honorar bekommen.
"Der qualitative Unterschied zwischen einem Pressefoto und einem Schnappschuss wird so zunichte gemacht", sagte Konken. Er appellierte an Reuters, den erreichten Qualitätsstandard bei den Pressefotos nicht ohne Not aufs Spiel zu setzen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13
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