Hoppe fordert fairen Umgang mit Ärzten / BÄK-Präsident unterstützt Ärzte-Protest am 18. Januar
(Berlin) Die Diagnose ist seit langem klar. Am 18. Januar beginnen wir mit der Therapie. Die Ärzte haben genug von unmenschlichen Arbeitsbedingungen und unbezahlten Überstunden. Und sie wollen auch nicht länger auf dem Rücken ihrer Patienten staatliche Rationierung durchführen müssen. Deshalb haben alle Ärztinnen und Ärzte, die am 18. Januar zur Protestkundgebung Tag der Ärzte nach Berlin kommen, unsere volle Unterstützung, sagte heute (16. Januar 2006) Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe.
Es dürfe einfach nicht so weitergehen, dass Politiker und Krankenkassen den Versicherten unbegrenzt medizinische Leistungen versprechen, zugleich aber die Budgetierungsschraube immer weiter anziehen und Arzt und Patient in den Rationierungskonflikt treiben. Wir brauchen Ehrlichkeit in der Ressourcenfrage und endlich auch einen fairen Umgang mit den Ärzten. Sonst wird es im Gesundheitsstandort Deutschland bald noch mehr arztfreie Zonen geben, warnte Hoppe.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern) e.V.
Alexander Dückers, Pressesprecher
Herbert-Lewin-Platz 1, 10623 Berlin
Telefon: (030) 4004560, Telefax: (030) 400456-388
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