Hoppe: Menschenbild nicht nach Wettbewerb ausrichten / Ärztepräsident kritisiert britische Lizenz zum Klonen
(Berlin) - Die ethische Standortbestimmung darf nicht zur Standortfrage werden. Und wir können unser Menschenbild auch nicht nach den Gesetzen des ökonomischen Wettbewerbs ausrichten, forderte der Präsident der Bundesärzte¬kammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, angesichts der in Großbritannien erstmalig erteilten Erlaubnis, menschliche Embryonen zu klonen. Ethik ist menschliche Selbstverpflichtung, Mensch zu bleiben. Mit dem Klonen hingegen wird frühes menschliches Leben beliebig verfügbar gemacht. Wir dürfen es nicht zulassen, dass Embryonen als Rohstofflieferanten gezüchtet werden. Deshalb sind international verbindliche Abkommen zum Embryonenschutz unumgänglich, die das reproduktive Klonen und das Klonen zu Forschungszwecken ausdrücklich unter Strafe stellen, sagte Hoppe.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern) e.V.
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