Pressemitteilung | Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
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„IAA-India-Day“ bringt Hersteller, Zulieferer und Regierungsvertreter ins Gespräch / Kooperation mit Indien weiter ausgebaut

(Frankfurt am Main) - 18 gemeinsame Projektziele haben die deutsche und die indische Automobilindustrie auf der 62. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) PKW in Anwesenheit des indischen Industrieministers Sontosh Mohan Dev und des parlamentarischen Staatssekretärs Ulrich Kasparick beschlossen, um ihre bereits erfolgreiche Kooperation strategisch weiter auszubauen und zu festigen. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), und sein indischer Kollege Ravi Kant, Präsident des indischen Automobilverbandes SIAM und Managing Direktor von TATA Motors, unterzeichneten auf dem „IAA-India-Day“ eine bilaterale Agenda, den „SIAM-VDA-Mission Plan“ als erfolgreiches Ergebnis eines intensiven Austausches und als Ausdruck des ständig wachsenden Interesses der Hersteller und Zulieferer aneinander. „Heute erreichen wir einen weiteren Meilenstein in der Zusammenarbeit von VDA und SIAM“, erläuterte Wissmann, „und unsere engere Zusammenarbeit wird zu neuen Möglichkeiten für Kooperationen zwischen deutschen und indischen Herstellern und Zulieferern führen. Diese beiden Automobilmärkte können nicht mehr aufeinander verzichten“, fasste er zusammen.

Vor über 300 Teilnehmern hob VDA-Präsident Wissmann Kernpunkte für die Zukunft der beiden Automobilmärkte hervor: So den Austausch von Know-How und die Zusammenarbeit bei der Entwicklung innovativer Technologien. Weiterhin den Ausbau der Infrastruktur, so z.B. die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Kraftstoffe, aber auch die Steigerung des Anteils regenerativ erzeugter Kraftstoffe. Zudem die Harmonisierung von automobilen Vorschriften und Regelungen, und nicht zuletzt auch das nachdrückliche Voranbringen der deutschen Clean-Diesel-Technologie in Indien als zukunftsfähige Antriebstechnologie angesichts des dort enorm wachsenden Marktes.

Die Unterzeichnung des Projektplanes war bei diesem binationalen Spitzentreffen auf der IAA eingebettet in ein anspruchsvolles Seminarprogramm, das hochkarätige Politiker und Industrievertreter beider Länder gestalteten, um über Marktsituationen und zukünftige Strategien zu informieren: So neben dem indischen Industrieminister der für die Automobilindustrie zuständige Staatssekretär Dr. Surajit Mitra, der Präsident des indischen Zulieferverbandes ACMA, Sanjay Labroo, und die indische Botschafterin in Deutschland, Meera Shankar.

Minister Dev sprach für die gesamte indische Regierung, als er die Automobilindustrie seines Landes als den neuen „Sonnenaufgang“ der indischen Industrieentwicklung bezeichnete und den „Automotive Mission Plan 2016“ erläuterte. Demographischen Entwicklungen zufolge werden immer mehr junge Menschen immer höhere Einkommen erzielen und sich damit persönliche Mobilität immer schneller leisten können. Daher werde der Bedarf an leistungsfähigen, effizienten und bezahlbaren Automobilen allein bis 2016 bereits enorm ansteigen, schon jetzt gäbe es ein „robustes Wachstum“ von 14 Prozent jährlich. ACMA-Präsident Labroo sprach die deutschen Hersteller und Zulieferer direkt an, als er sich einen entschlossenen, unverzögerten und entschiedenen Dialog mit seinen Mitgliedsunternehmen wünschte. Seine Faustformel 40-40-40 löste er auf: „In vierzig Jahren werden wir statt 40.000 Fahrzeugen dann 40 Millionen Automobile benötigen.“

Nachdem die Präsidenten der indischen Automobilverbände ACMA und SIAM über aktuelle Entwicklungen in der indischen Automobilindustrie berichtet hatten, informierten die Unternehmen Bosch, DaimlerChrysler und Volkswagen über ihre Indien-Aktivitäten und über Chancen für Zulieferer aus erster Hand. Die deutsch-indische Handelskammer erläuterte, wie sie Unternehmen unterstützt, die am indischen Markt interessiert sind. Um miteinander ins Gespräch zu kommen, diente der „IAA-India-Day“ ebenfalls als einzigartige Plattform für neue Kontakte, gerade auch durch die Unternehmergespräche an Runden Tischen. Auch nach diesem Spitzentreffen bietet der ACMA-Gemeinschaftsstand auf der IAA in Halle 4.1 - und dabei auch die deutsch-indische Handelskammer - weiterhin Gespräche und Informationen für interessante Sourcing-Möglichkeiten an.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261

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