Inlandsorder von Pkw haben sich leicht belebt / Produktions- und Exportzahlen durch Werksferien verzerrt
(Frankfurt am Main) - Nachdem bereits im Juni bei den deutschen Pkw-Herstellern die Auftragseingänge aus dem Inland um 7 Prozent höher ausgefallen waren, hat sich diese leichte Verbesserung auch im abgelaufenen Monat weiter fortgesetzt. Im Juli 2004 übertrafen die Inlandsorder das entsprechende Vorjahresvolumen um 6 Prozent, im bisherigen Jahresverlauf gingen damit ebenso viele Bestellungen aus dem Inland ein wie in den ersten sieben Monaten 2003.
Die Zulassungsentwicklung blieb dagegen im Juli weiterhin schwach. Mit voraussichtlich 267.000 Pkw wurden 7 Prozent weniger Fahrzeuge neu registriert als vor Jahresfrist, arbeitstäglich bereinigt betrug der Rückgang 3 Prozent. Die Absatzflaute in Deutschland hält damit weiter an. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden, trotz neuer Modelle und Kaufanreize, 2 Prozent weniger Pkw neu zugelassen als ein Jahr zuvor. Hierin spiegelt sich der hohe Ölpreis, die anhaltende Verunsicherung der Verbraucher und die damit verbundene Konsumschwäche deutlich wider.
Auf den Auslandsmärkten sind die deutschen Hersteller dagegen weiterhin erfolgreich. Beeinflußt durch einen Arbeitstag weniger sowie durch erheblich mehr Werksferien als vor einem Jahr ist die Auslandsnachfrage und der Export (jeweils -7 Prozent) im Juli 2004 im Vergleich zum Vorjahr verzerrt. Die Ausfuhrtendenz bleibt aber weiterhin positiv. Im bisherigen Jahresverlauf übertrafen die Order aus dem Ausland das entsprechende Vorjahresvolumen um über 3 Prozent. Der Export legte in diesem Zeitraum um 5 Prozent auf 2,2 Mio. Pkw zu. Insbesondere in den neuen EU-Ländern, in der Türkei, in China und in Japan konnten die deutschen Hersteller erheblich mehr Fahrzeuge absetzen als vor Jahresfrist.
Insbesondere bei den Produktionszahlen ist aufgrund der verlängerten Werksferien ein Vorjahresvergleich nicht aussagefähig. Mit 400.000 Einheiten wurden im Juli 2004 10 Prozent weniger Pkw in Deutschland gefertigt als ein Jahr zuvor. Im bisherigen Jahresverlauf übertraf die Herstellung von Pkw mit 3,1 Mio. Fahrzeugen das entsprechende Vorjahresergebnis um knapp 3 Prozent. Im Gegensatz zur Gesamtwirtschaft, in der die Beschäftigung um 2 Prozent zurückging, konnten in der Automobilindustrie 4.000 neue Stellen geschaffen werden. Damit finden in der Zwischenzeit über 13 Prozent aller im verarbeitenden Gewerbe Beschäftigten ihren Arbeitsplatz in der deutschen Automobilindustrie.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt
Telefon: 069/975070, Telefax: 069/97507261
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