Innovative Nutzfahrzeugkonzepte mit neuester Sicherheitstechnologie / VDA kritisiert voreiliges Urteil der Allianz pro Schiene über EuroCombis
(Frankfurt am Main) - Mit Unverständnis und großer Verwunderung reagiert der Verband der Automobilindustrie (VDA) auf die jüngsten Äußerungen der Allianz pro Schiene zu 60-Tonnen-Lastzügen. Mit ihren vorschnellen Bewertungen rangiert sich die Allianz pro Schiene selbst aufs Abstellgleis. Die endgültigen Untersuchungsergebnisse der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) liegen noch nicht vor, da meint die Allianz pro Schiene bereits, im Alleingang das Signal für die EuroCombis auf Rot stellen zu können, sagte VDA-Präsident Prof. Dr. Bernd Gottschalk zu den Äußerungen der Schienenfraktion nach der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von FDP-Abgeordneten zur BASt-Studie: Die Allianz pro Schiene will offensichtlich davon ablenken, dass mit den EuroCombis tatsächlich eine verkehrspolitisch sinnvolle Lösung für das steigende Straßengüterverkehrsaufkommen in Fahrt kommt. Auch habe sie keine Einblicke in die Pilotprojekte, die derzeit in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen reibungslos laufen.
Der VDA ist überzeugt, dass die BASt-Studie zu einem differenzierteren Ergebnis kommen wird, betont Prof. Gottschalk. Erst bei der Vorstellung der Untersuchung im Februar werden zum Beispiel die endgültigen Ergebnisse zur Brückenbelastung vorliegen. Bei den 25-Meter-Zügen der VDA-Gemeinschaftsinitiative mit dem Namen EuroCombi handelt es sich nicht ausschließlich um 60-Tonnen-Kombinationen, sondern um eine ganze Palette von Lösungs-vorschlägen, unter anderem Volumenzüge mit bis zu 48 Tonnen Gesamtgewicht. Zudem lassen die Antworten der Bundesregierung den Schluss zu, dass die Standsicherheit der Brückenbauwerke nicht gefährdet sei.
Ein entscheidendes Argument für den EuroCombi, das sich auf Wirtschaftlichkeit und Ökolo-gie auswirkt, kommt von der Sicherheit: Die Anzahl der notwendigen Fahrzeuge für die glei-che Transportmenge sinkt von drei auf zwei Lkw. Damit reduziert sich zugleich die Unfall-wahrscheinlichkeit. Modernste aktive und passive Sicherheitssysteme sowie ein qualifizierter Fahrer tragen dazu bei, dass es gar nicht erst zu Unfällen kommt. Das zeigt zum Beispiel der große Feldversuch in den Niederlanden: Dort hat es keine Unfälle gegeben, die mit dem Projekt in Verbindung zu bringen sind.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- IAA MOBILITY 2021: In Zukunft parkt das Auto selbst / VDA stellt mit Gemeinschaftsprojekt "Automated Valet Parking" fahrerlose Parkfunktion vor / MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN
- VDA-Präsidentin Hildegard Müller: "Es ist auf der IAA MOBILITY zu sehen, was sich weit über Deutschland hinaus an neuer Mobilität auf den Weg macht" /Weltweit größtes Mobilitätsevent beginnt am Montag
- Mattes: Deutsche Hersteller zeigen viele Innovationen in Genf
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

