Pressemitteilung | Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
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Internationaler Tag gegen Lärm / Moderne Pkw und Lkw bereits auf leisen Sohlen unterwegs / Automobilindustrie erfolgreich im Kampf gegen Straßenverkehrslärm

(Frankfurt am Main) - „Die Automobilindustrie hat die Lautstärke ihrer Fahrzeuge kräftig zurückgedreht und den Straßenverkehr damit spürbar leiser gemacht“, erklärt der Verband der Automobilindustrie (VDA) anlässlich des morgigen (25. April 2007) Internationalen Tags gegen Lärm. „Heute sind sechs neue Pkw zusammen gerade einmal so laut wie ein einziger Pkw im Jahr 1980, und bei den Lkw braucht man heute sogar 13 Neufahrzeuge, um den Geräuschpegel eines Brummis von damals zu erreichen.“ Möglich wurde dies z. B. durch optimiertes Motorenmanagement, eine weitgehende Kapselung der Motoren, leise Reifen und leistungsfähigere Schalldämpfer.

„Die Minderung der Geräuschemissionen von Fahrzeugen ist eine Aufgabe, die für die Gesundheit und die Lebensqualität der Menschen genau so wichtig ist wie die Senkung der Emissionen von Schadstoffen und Partikeln, die wir bereits um über 90 Prozent reduziert haben, oder auch von CO2“, betont der VDA. Moderne Motoren seien mittlerweile so leise geworden, dass die Geräuschemissionen des Autoverkehrs heute deutlich von den Geräuschen dominiert werden, die beim Kontakt von Reifen und Fahrbahn entstehen. „Deshalb stattet die Automobilindustrie ihre Neufahrzeuge mit sehr leisen Reifen aus, die sich beim Abrollgeräusch an den Empfehlungen des Umweltbundesamtes orientieren“, so der VDA. „Unsere modernen Fahrzeuge sind bereits auf leisen Sohlen unterwegs.“

Entscheidend für eine weitere Senkung des Straßenlärms sei vor allem die Qualität der Fahrbahnoberfläche, betonte der VDA. „Bei einem schlechten Fahrbahnbelag nützt auch der leiseste Reifen wenig.“ Angesichts des mangelhaften Zustands vieler Straßen in weiten Teilen Deutschlands bestehe hier ein außerordentlich hohes Potenzial für Verbesserungen. Neue Fahrbahnbeläge können die Lärmbelastung um bis zu 9 Dezibel (A) senken. Das empfindet der Mensch nahezu als Halbierung des Schalls. Der VDA: „Neben den Lärmbelastungen verursachen schlechte Straßen außerdem einen höheren Kraftstoffverbrauch und mehr Feinstaub. Es gibt also viele gute Gründe, die Investitionen in die Straßenverkehrsinfrastruktur zu verstärken.“ Zudem könnten intelligente Verkehrsführung und optimierte Ampelschaltungen (Grüne Welle), die die Zahl von Abbrems- und Anfahrvorgängen verringern, schnell zu hörbaren Entlastungen führen.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) Pressestelle Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261

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