Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle
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Iran: DJV fordert Auswärtiges Amt zum Protest auf

(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat das Auswärtige Amt aufgefordert, gegen die Beeinträchtigungen freier Berichterstattung im Iran zu protestieren. Der Bundesaußenminister müsse den iranischen Behörden deutlich machen, dass er die systematische Störung des Programms der Deutschen Welle in dem Land nicht akzeptiere. Auch die seit langem anhaltenden Schikanen gegen ausländische Korrespondenten im Iran müssten in den Protest des Auswärtigen Amtes einfließen, forderte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.

Die Deutsche Welle hatte am Donnerstag (11. Februar 2010) Störungen bei der Ausstrahlung ihres Programms und ihrer Website durch den Iran kritisiert. Der DJV hatte bereits mehrfach auf die Behinderungen freier Berichterstattung im Iran hingewiesen. Ein Protestbrief des DJV an die iranische Botschaft in Deutschland blieb bislang unbeantwortet. "Das Auswärtige Amt sollte den iranischen Offiziellen deutlich machen, dass sie über diese eklatanten Eingriffe in die Pressefreiheit nicht durch Schweigen hinweggehen können", sagte der DJV-Vorsitzende. Journalistinnen und Journalisten müssten die Möglichkeit haben, frei und ungehindert über die Situation im Iran zu berichten.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13

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