Pressemitteilung | Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
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„Irritationen um Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Partikelfilter rasch beenden“ / VDA: Deutsche Automobilindustrie fordert rasche Nachrüstung / Ausrüstung von Neufahrzeugen bei deutschen Marken nahezu abgeschlossen

(Frankfurt) - „Die Förderung der Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Partikelfilter kommt zu spät, ist nicht mit Brüssel abgestimmt und schließt die Nutzfahrzeuge nicht mit ein“, betonte der Verband der Automobilindustrie (VDA). „Das ist wahrlich keine Meisterleistung der Politik.“ Die deutsche Automobilindustrie habe hingegen seit langem die Angebote im Markt. Was die Neufahrzeuge betreffe, so habe die deutsche Automobilindustrie schon lange nicht mehr auf die steuerliche Förderung durch die Politik gewartet, sondern gehandelt und kann auf das Ergebnis einer erfolgreichen Marktoffensive schauen: „90 Prozent aller deutschen Diesel-Pkw haben bereits den Filter. Der Vorgang ist für uns abgeschlossen – da kommt jedes Gesetz zu spät. Das können unsere Wettbewerber nicht von sich behaupten.“

Jetzt sei zu hoffen, dass wenigstens die angekündigte Rückwirkung des Nachrüstgesetzes zu einer raschen Umsetzung im Markt führt. Eine Kaufsteuer, wie sie jetzt vereinzelt gefordert werde, sei unsinnig und führte höchstens zum unkalkulierbaren Risiko eines langwierigen EU-Beihilfeverfahrens in Brüssel: „Eine solche Verzögerung wäre das letzte, was jetzt noch fehlt“, so der VDA.

Zum wiederholten Mal weist der VDA darauf hin, dass Automobil- und Filterhersteller alle Vorbereitungen zu einer raschen Nachrüstung getroffen haben. Auch für leichte und schwere Nutzfahrzeuge hätten die deutschen Hersteller höchst effiziente Nachrüstlösungen im Angebot: „Die Bevorratung steht, wir sind bereit und warten auf den Startschuss.“

Der VDA fordert erneut die Politik auf, jede nur denkbare Chance zu nutzen, die Irritationen im Markt zu beenden und das Gesetz rasch in Kraft treten zu lassen. Den Umweltverbänden empfahl der VDA, die maßlose Kritik an Einzelfällen, wie z. B. dem offenen Smart-Filter, der das Auto praktisch zu einem 3-Liter-Auto mache, endlich einzustellen: „Panikmache ist selten ein guter Ratgeber.“

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261

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