Kein Anlass für neue Tempolimitdiskussion / Unfallbelastung bei Kleintransportern weiter rückläufig
(Frankfurt am Main) - Aktuelle Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) belegen, dass bei Kleintransportern die Zahl der Unfälle pro 1.000 Fahrzeuge im Bestand weiter deutlich rückläufig ist. Darauf weist der Verband der Automobilindustrie (VDA) hin. Die Trendwende bei der Unfallbelastung, die seit 2002 zu beobachten ist, hat sich damit auch in den vergangenen Jahren fortgesetzt, unterstreicht VDA-Geschäftsführer Dr. Kunibert Schmidt. Dies sei auch ohne generelles Tempolimit für diese Fahrzeugklasse auf Autobahnen gelungen.
Insoweit bestätigen die neuen Zahlen auch die 2004 gefassten Beschlüsse des Verkehrsgerichtstages und der Länderverkehrsministerkonferenz, wonach ein Tempolimit für Kleintransporter nicht angezeigt sei. Die BASt selbst kommt zu dem Ergebnis: Insgesamt ist festzustellen, dass auch auf Autobahnen der bis 2001 zu verzeichnende starke Anstieg der Unfallzahlen sich nach 2001 nicht fortgesetzt hat, obwohl der Bestand der Kleintransporter über 2,8 t bis 3,5 t weiterhin deutlich wächst."
Wie die Unfallanalyse weiter zeigt, entfielen drei Viertel der bei Unfällen mit Kleintransportern getöteten Verkehrsteilnehmer auf Straßen innerorts sowie auf Landstraßen, die ohnehin tempobegrenzt sind. Daher greifen Forderungen nach einem Tempolimit für Kleintransporter auf Autobahnen zu kurz. Vielmehr müssen die Anstrengungen konsequent fortgesetzt werden, die Marktdurchdringung von Systemen der aktiven und passiven Sicherheit im Kleintransportersegment weiter voranzutreiben. Dies helfe nachweisbar wie die BASt-Studie mit der Entwicklung der Jahre 2005/06 eindrucksvoll zeige , die Unfallbelastung auf allen Straßenkategorien zu reduzieren. Die deutschen Hersteller von Kleintransportern, die ihre Fahrzeuge inzwischen schon flächendeckend mit ESP ausstatten, haben diesen Prozess frühzeitig angestoßen und bringen die neueste verfügbare Sicherheitstechnik stets schnellstmöglich zur Serienreife, so Dr. Schmidt.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
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