Keine abgespeckten Beratungspflichten für Banken
(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) fordert strengere Beratungspflichten für Banken bei der Vermittlung von Versicherungen und Finanzdienstleistungen.
"Der Vertrieb von riskanten Zertifikaten in den Banken hat wieder Schwung aufgenommen. Viele Anleger haben anscheinend die Finanzkrise bereits verdrängt", erläutert BDWi-Vizepräsident Michael H. Heinz.
"Diese Entwicklung darf die neue Bundesregierung nicht ignorieren. Erforderlich ist eine strengere Regulierung der Vermittlung von Versicherungen und Finanzdienstleistungen über den Bankschalter. Ein Vorbild hierfür ist das Regelwerk der Versicherungsvermittlerrichtlinie. Das gilt insbesondere für die Dokumentationspflichten", fordert Heinz.
Michael H. Heinz verantwortet im BDWi das Themenspektrum Versicherungen und Finanzdienstleistungen. Er ist Versicherungsmakler und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK).
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Markus Guhl, Bundesgeschäftsführer
Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10
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