Pressemitteilung | BÄK Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern) e.V.

Klonen von Menschen weltweit ächten

(Berlin) - "Wir unterstützen die Bemühungen der Bundesregierung, ein internationales Klonverbot zu erreichen. Sollte zunächst nur ein Verbot des reproduktiven Klonens auf Ebene der Vereinten Nationen durchsetzbar sein, so wäre dies zwar nur die zweitbeste Lösung, aber immerhin ein beachtlicher Fortschritt gegenüber dem Status quo", erklärte am 13. Januar Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe.

Der Weltärztebund habe schon vor Jahren eindeutig Position bezogen und das Klonen von Menschen geächtet. "Wir plädieren aber nach wie vor für ein umfassendes Klonverbot, dass auch das so genannte therapeutische Klonen mit einschließt", sagte Hoppe. Dies entspreche auch der Intention des deutschen Embryonenschutzgesetzes. "In Deutschland ist das Klonen von menschlichen Embryonen verboten. Schon der Versuch ist strafbar. Das Embryonenschutzgesetz spricht hier eine deutliche Sprache", so der Ärztepräsident. Sowohl beim reproduktiven als auch beim therapeutischen Klonen würden menschliche Embryonen jedoch regelrecht verbraucht.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern) e.V. Herbert-Lewin-Str. 1 50931 Köln Telefon: 0221/40040 Telefax: 0221/4004388

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