Pressemitteilung | Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed)
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Kommunikationskongress Medizintechnologie: Der Unternehmenserfolg hängt entscheidend von Kommunikation und Image ab

(Berlin) - Die MedTech-Branche sollte „Vorreiter sein für eine offene und ehrliche Technik- und Innovationskommunikation“. Das sagte "brand eins"-Chefredakteurin Gabriele Fischer auf dem zweitägigen Kommunikationskongress Medizintechnologie von MedInform in Köln. Dazu gehöre es, durch branchenübergreifende Kommunikationsinitiativen Glaubwürdigkeit zu gewinnen und Vertrauen aufzubauen. An dem zweiten MedTech-Kommunikationskongress nahmen rund 140 Teilnehmer aus Unternehmen, Kliniken, Wissenschaft, Medien und Dienstleistern teil. Der Branchenevent mit Kongressprogramm, Podiumsdiskussionen, Keynotes, Workshops, Informationsständen und Abendveranstaltung wurde vom Informations- und Seminarservice des BVMed veranstaltet.

Medizintechnologien seien aufgrund der Innovationskraft und der positiven Botschaften eigentlich eine „Zukunftsbranche mit besten Voraussetzungen“, so die Wirtschaftsjournalistin Gabriele Fischer. Allerdings sei der Begriff Innovation in der Bevölkerung zunehmend negativ besetzt, die Menschen hätten Angst vor Veränderungen. Aufgabe der MedTech-Kommunikatoren sei es, Vertrauen aufzubauen, Wissen zu produzieren, Innovationsfreundlichkeit zu fördern und Faszination zu wecken. „Sie müssen in der Kommunikation genauso sorgfältig sein wie im Labor“, so Fischers Appell.

Prof. Dr. Lothar Rolke von der Fachhochschule Mainz betonte, dass ein enger Zusammenhang zwischen Kommunikation, Image und wirtschaftlichem Erfolg eines Unternehmens bestehe. Beispielsweise beeinflusse das Image zu knapp 50 Prozent den wirtschaftlichen Erfolg der Banken. Herausforderung für die Kommunikationsverantwortlichen sei es, den Beitrag der Öffentlichkeitsarbeit für den Unternehmenserfolg messbar zu machen. In seiner Eröffnungsansprache hatte RTL-Gründer und Medienmanager Prof. Dr. Helmut Thoma auf die großen Chancen für die Branche hingewiesen, die die neuen Übertragungsmöglichkeiten für Bewegtbilder bieten. Er zeigte sich überzeugt, dass es in Zukunft mehrere Gesundheits-Fernsehsender auf dem Markt geben werde. Eine Herausforderung für die MedTech-Branche sei es, ein großes Filmportal zu schaffen, „wo sich die Menschen auch Bewegtbilder je nach Bedarfslage ins Haus holen können“. Dabei müsse die Sprache einfach und verständlich bleiben.

Manfred Beeres, Pressesprecher des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, wies auf die bestehenden Brancheninitiativen Aktion Meditech (www.aktion-meditech.de) und den TV-Service Medizintechnologie (www.tvservice.bvmed.de) hin, um die Bevölkerung über den medizinischen Fortschritt auf verständliche und lebendige Weise zu informieren. Professionelle Kommunikationsarbeit werde für die MedTech-Branche immer wichtiger und müsse als wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie verstanden werden. „Die Sprache der MedTech-Unternehmen muss dabei gegenüber der breiten Öffentlichkeit einfacher werden und den Nutzen der Produkte und Verfahren für den Menschen verdeutlichen“.

Hinweis an die Medien: Bildmaterial zum Kommunikationskongress kann bei der Pressestelle des BVMed (beeres@bvmed.de) angefordert werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed) Manfred Beeres, Referent, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Reinhardtstr. 29b, 10117 Berlin Telefon: (030) 246255-0, Telefax: (030) 246255-99

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