Kräftiger Auftragsschub belebt Autogeschäft / PKW-Neuzulassungen steigen im September um 4 Prozent
(Frankfurt am Main) - Die gute Aufnahme neuer Produkte, erste vorsichtige Entspannung bei den Kraftstoffpreisen und die Wirksamkeit attraktiver Marketingprogramme haben die inländischen Pkw-Auftragseingänge deutlich ansteigen lassen. Sie zogen im September um 22 Prozent an. Es bleibt zu hoffen, dass das der Beginn eines sich langsam verbessernden Konsumklimas ist, zumal gerade die private Nachfrage positive Wirkung zeigt. Bereits im August haben die inländischen Auftragseingänge kräftig zugelegt und sich im September weiter beschleunigt, betonte Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).
Mit voraussichtlich 297.000 neu zugelassenen Pkw wurden im September 4 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt als ein Jahr zuvor. Dies war der absatzstärkste September seit 1999. Die Neuzulassungen in Deutschland übertrafen im bisherigen Jahresverlauf mit 2,54 Mio. Pkw das Vorjahresergebnis um 1 Prozent. Der gestiegene inländische Auftragsbestand der deutschen Hersteller sollte sich positiv auf den Gesamtjahresabsatz auswirken.
Einen markanten Anstieg um 9 Prozent verzeichneten im September die Neuzulassungen von Dieselfahrzeugen. Der Dieselmarkt legte damit mehr als doppelt so stark zu wie der Gesamtmarkt. Der Anteil von Diesel-Pkw erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 2 Prozentpunkte auf 44 Prozent. In diesem Bereich waren die deutschen Hersteller besonders erfolgreich und erreichten einen Marktanteil von nahezu 80 Prozent.
Das Auslandsgeschäft konsolidierte sich auf hohem Niveau. Die Order aus dem Ausland waren unverändert und liegen im Jahresverlauf mit 6 Prozent deutlich über dem Vorjahr. Ähnlich erfreulich war der Absatz im Export, der im September im Vergleich zum ausgesprochen guten Vorjahresmonat, der einen Arbeitstag mehr aufwies, lediglich um 3 Prozent abnahm. In den ersten neun Monaten lag der Export um 3 Prozent über dem Vorjahresniveau. In Osteuropa und Asien waren die deutschen Hersteller besonders erfolgreich mit Wachstumsraten von 30 Prozent im bisherigen Jahresverlauf. In dem stagnierenden westeuropäischen Markt konnten sich die deutschen Konzernmarken gut behaupten.
Die inländische Pkw-Produktion lag im September mit minus 4 Prozent unter dem Vorjahresvolumen. Hier ist jedoch der fehlende Arbeitstag im Vergleich zum Vorjahresmonat zu berücksichtigen. Im bisherigen Jahresverlauf stellten die deutschen Anbieter mit 4,06 Mio. Pkw 2 Prozent mehr Fahrzeuge als im gleichen Zeitraum 2005 her. Im Ausland insbesondere in den neuen EU-Mitgliedsländern weiteten sie ihre Pkw-Fertigung mit einem Zuwachs von 13 Prozent noch stärker aus.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
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