Lehrerbezahlung: Arbeitgeber lenken ein - weitere Gespräche vereinbart / Stöhr: "Vernunft hat gesiegt"
(Berlin) - Auf eine Fortsetzung der Tarifverhandlungen über eine tarifrechtlich verankerte Bezahlung der bundesweit rund 200.000 angestellten Lehrerinnen und Lehrer haben sich die dbb tarifunion und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am 8. Dezember 2009 in Berlin mit den Arbeitgebern der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) geeinigt.
"Die Arbeitgeber haben ihre Verweigerungshaltung in Sachen Lehrerbezahlung aufgegeben und sich konstruktiv gezeigt, die Vernunft hat gesiegt", resümierte Frank Stöhr, 1. Vorsitzender der dbb tarifunion, die erste Verhandlungsrunde. Die Gewerkschaften kämpfen für eine verbesserte Bezahlung der Lehrkräfte nach Tarifvertrag: "Es kann nicht angehen, dass die tarifbeschäftigten Lehrkräfte im Gegensatz zu allen anderen Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst der Länder noch immer nach Arbeitgeberrichtlinien bezahlt werden", so Stöhr. "Arbeitgeber dürfen nicht weiterhin im Alleingang entscheiden, wie Lehrkräfte eingruppiert werden und was sie verdienen. Hier müssen endlich klare und gerechte Regeln für alle her." Dazu gehörten auch eine einheitliche Eingruppierung aller Lehrer mit gleichwertiger Tätigkeit und wissenschaftlicher Qualifikation, eine einheitliche Bezahlung in Ost und West sowie die volle Anerkennung der Lehrerausbildungen der ehemaligen DDR, betonte Stöhr.
Für den Fall eines Scheiterns der Verhandlungen hatten die Gewerkschaften bundesweite Protestmaßnahmen auch innerhalb der Unterrichtszeit angedroht. Die nächsten Verhandlungsrunden sollen nun am 26./27. Januar 2010 und 17./18. Februar 2010 in Berlin stattfinden.
Quelle und Kontaktadresse:
DBB beamtenbund und tarifunion (dbb)
Dr. Frank Zitka, Pressesprecher
Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40815501, Telefax: (030) 40815599
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

