Luftverkehrssteuer: Zeichen der Zeit erkannt / GeschäftsreiseVerband VDR hofft auf Durchsetzungskraft der Koalitionspolitiker / Verband schätzt Steuerbelastungen für Betriebe auf rund 500 Millionen Euro
(Frankfurt am Main) - Nach dem Vorstoß von Union und SPD zur Abschaffung der Luftverkehrssteuer ab 2016 hofft der deutsche GeschäftsreiseVerband VDR auf die Durchsetzungskraft der schwarz-roten Regierungsfraktionen. Neben den zusätzlichen Kosten für die deutschen Airlines in Milliardenhöhe schätzt der Verband die jährlichen Zusatzbelastungen für die deutsche Wirtschaft durch die Steuer auf 400 bis 550 Millionen Euro. Der Berechnung zugrunde liegen die Zahlen zum Fluganteil bei Geschäftsreisen aus der VDR-Geschäftsreiseanalyse 2014. Demnach waren die deutsche Wirtschaft und der Öffentliche Sektor im vergangenen Jahr 39,2 Millionen Mal geschäftlich mit dem Flugzeug unterwegs.
"Die Politiker haben die Zeichen der Zeit erkannt - endlich. Die Steuer bringt nicht nur Wettbewerbsnachteile für deutsche Airlines und Flughäfen, sie kostet auch die Unternehmen viel Geld und bringt damit insgesamt Nachteile für die deutsche Wirtschaft", sagt Dirk Gerdom, Präsident des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR). "Es ist dringend an der Zeit, einzusehen, dass hier eine Steuer eingeführt wurde, deren gesamtwirtschaftlicher Schaden größer ist als der Ertrag."
Quelle und Kontaktadresse:
VDR Verband Deutsches Reisemanagement e.V.
Julia Anna Eckert, Pressereferentin, Presse- und. Öffentlichkeitsarbeit
Darmstädter Landstr. 125, 60598 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6952290, Fax: (069) 69522929
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