Luxusgut Mobilität? / IAA-Symposium befasst sich mit Wirtschaftlichkeit und Sozialverträglichkeit steigender Mobilitätskosten
(Frankfurt am Main) - Das Jahr 2007 hat für die individuelle Mobilität weitere Verteuerungen gebracht: Kürzung der Entfernungspauschale, Erhöhung von Mehrwert- und Versicherungssteuer, Einführung der Mineralölsteuer auf Biokraftstoffe allein diese Maßnahmen kosten den Autofahrer in diesem Jahr 6 Milliarden Euro zusätzlich. Und das, obwohl der Ölpreis erst im Juli ein neues historisches Hoch erreicht hat. Wie viel Sprengstoff steckt in der Mobilitätskostenentwicklung für Konjunktur und Wachstum und für den sozialen Ausgleich? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Symposiums Luxusgut Mobilität? am 18. September auf der 62. IAA PKW in Frankfurt.
Auf Einladung des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und des Deutschen Verkehrs-forums referieren und diskutieren hochkarätige Vertreter der Politik, der Steuerzahler, der Automobilnutzer, der Wissenschaft und der Industrie über dieses brandaktuelle Thema. Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Dr. Karl Heinz Däke, wird die steuerliche Kosten-belastung der Mobilitätsnutzer analysieren. Im folgenden Referat Teure Mobilität Handicap für unsere Wirtschaft? untersucht Stephan Kritzinger, stellvertretender Geschäftsführer der ProgTrans AG Basel, die verkehrlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen steigender Mobilitätskosten.
Auf dem anschließenden Podium diskutieren darüber hinaus Ulrich Klaus Becker, Vizepräsident für Verkehr des ADAC, Dr. Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer des Mineralöl-wirtschaftsverbandes, Thomas Waschke, Leiter Sozialwissenschaftliche Systemforschung Society and Technology Research Group der DaimlerChrysler AG sowie Winfried Hermann, verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Dabei geht es um folgende Fragen: Wie stark behindern zu hohe Mobilitätskosten die räumliche Flexibilität der Arbeitnehmer und damit den Abbau der Arbeitslosigkeit? Werden wir die räumliche Arbeitsteilung einschränken und künftig auf ein Stück Wohlstand und Wachstum verzichten müssen? Wird Mobilität so teuer, dass es eine Zweiklassen-Gesellschaft geben wird mit Personen, die sich Mobilität noch leisten und Personen, die sie sich nicht mehr leisten können? Wird es künftig eine soziale Gruppe geben, die von Mobilität und der damit verbundenen Erfüllung sozialer Grundbedürfnisse ausgeschlossen ist? Müssen wir uns womöglich an den Gedanken gewöhnen, dass wir diesen Preis zu bezahlen haben für mehr Nachhaltigkeit im Verkehr? Oder sind bezahlbare Mobilität, Wohlstand und Nachhaltigkeit miteinander vereinbar? Die Zusammensetzung des Podiums verspricht eine spannende und kontroverse Diskussion.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
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