Pressemitteilung | Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv)
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Meinungsfreiheit stärken – Demokratie schützen: 5 Forderungen an die Politik

(Berlin) - Im Rahmen der diesjährigen Woche der Meinungsfreiheit veröffentlichen der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Bibliotheksverband ein Positionspapier zur Stärkung der Meinungsfreiheit.

Meinungsfreiheit ist eine Grundvoraussetzung für unsere Demokratie. Nur wo Menschen offen diskutieren, ungehindert widersprechen und sich frei informieren können, sind Meinungsbildung, gesellschaftliche Vielfalt und demokratische Teilhabe möglich. Doch die Meinungsfreiheit steht unter Druck: Durch gezielte Desinformation, die Diskreditierung von Fakten und verlässlichen Quellen und durch große Plattformen, die immer mehr Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung nehmen. Das untergräbt das Vertrauen in Institutionen und Wissenschaft.

Verlage, Bibliotheken und Buchhandel schaffen einen zentralen Zugang zu Informationen und Wissen. Sie machen unterschiedliche Perspektiven sichtbar und stärken damit grundlegende Fähigkeiten für die freie Meinungsbildung. Damit sie diese Rolle ausfüllen können, braucht es eine Kultur- und Bildungspolitik, die ermöglicht und ermutigt. Zur diesjährigen Woche der Meinungsfreiheit haben der Börsenverein des deutschen Buchhandels und der Deutsche Bibliotheksverband daher folgende 5 Forderungen an die Politik veröffentlicht:

1. Leseförderung verbindlich stärken
2. Medienkompetenz systematisch stärken
3. Plattformen in die Verantwortung nehmen
4. Offene Kulturräume stärken – durch planungssichere, politisch unabhängige Förderung
5. Bildungsakteure gegen Desinformation rechtlich stärken

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv), Kristin Bäßler, Leiter(in) Kommunikation, Presse und Medien, Fritschestr. 27-28, 10585 Berlin, Telefon: 030 644989910

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