Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle
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Merkel-Worte sind Schritt in die richtige Richtung

(Berlin) - Als "Schritt in die richtige Richtung" hat der Deutsche Journalisten-Verband die Worte von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum so genannten Leistungsschutzrecht der Presseverlage bezeichnet, die sie am heutigen (17. November 2009) Vormittag auf den Zeitschriftentagen in Berlin gesprochen hat. Dieses Recht müsse den Interessen aller Beteiligten gerecht werden, sagte die Kanzlerin vor den Zeitschriftenverlegern. Mit der Bundeskanzlerin weiß sich der DJV darin einig, dass zu diesem Kreis auch die journalistischen Urheber gehören, deren Interessen im digitalen Zeitalter gewahrt bleiben müssten. "Die Kanzlerin hat klar gemacht", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, "dass das Leistungsschutzrecht für Werke im Internet, wenn es denn kommt, kein Verleger-Privileg sein darf."

Der DJV hat zuletzt auf seinem Verbandstag vom 8. bis 10. November in Berlin betont, dass er dem Leistungsschutzrecht nur zustimme, wenn gleichzeitig die Position der Urheber verbessert werde. "Es kann nicht angehen, dass die Verleger eine gesetzliche Grundlage für eine Vergütung von Presseinhalten im Netz erhalten, ohne dass die Journalistinnen und Journalisten angemessen partizipieren. Es sind schließlich ihre Werke, mit denen die Erlöse erzielt werden sollen", sagte Konken. Der DJV werde im Gesetzgebungsverfahren die berechtigten Interessen der Urheber vertreten.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13

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