Möllenberg: Die Bundesregierung muss den Worten Taten folgen lassen zum Schutz der Beschäftigten in der Krise
(Erkner) - Der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, bezog auf einer Veranstaltung seiner Organisation in Erkner Stellung zur aktuellen Wirtschaftslage. "Durch unser Land muss jetzt ein sozialer Ruck gehen. Wenn es Frau Merkel ernst ist mit ihren Worten, dass es mit den Konjunkturpaketen vorrangig um den Erhalt von Arbeitsplätzen gehen müsse, dann muss sie jetzt Taten folgen lassen", so Möllenberg.
Jetzt in der Krise können wirtschaftliche Instrumente verstärkt werden, die nicht einmal Geld kosten. So seien die Stärkung der Mitbestimmung und insbesondere eine deutliche Verbesserung des Kündigungsschutzes nachhaltige Maßnahmen, die das Vertrauen der Beschäftigten in die Wirtschaft erhöhen können. "Vor allem kommen so die Arbeitgeber in die Pflicht, Beschäftigungssicherung tatsächlich Vorfahrt zu gewähren. Von allein wird das nicht gehen. In einer Zeit, in der alle nach staatlichen Hilfen rufen, muss der Staat diejenigen schützen, die oft als erste für Managementfehler und Renditegier gerade stehen: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer." Dies sei durch gesetzliche Schutzfunktionen, wie z.B. im Kündigungsschutz, am besten möglich.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Hauptstadtbüro
Dr. Karin Vladimirov, Pressesprecherin
Luisenstr. 38, 10117 Berlin
Telefon: (030) 288849693, Telefax: (030) 288849699
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