Möllenberg: Keine Kompromisse beim gesetzlichen Mindestlohn!
(Berlin) Wir brauchen den gesetzlichen Mindestlohn dringender denn je! Für die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten ist ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 7,50 Euro nicht verhandelbar. Dies ist unser politisches Ziel. Dabei werden wir auch keine Kompromisse machen. Das hat Franz-Josef Möllenberg, der in der vergangenen Woche auf dem Gewerkschaftstag wiedergewählte NGG-Vorsitzende gestern (27. Oktober 2008) noch einmal nachdrücklich betont.
Im Organisationsbereich der NGG gebe es derzeit noch einige Tarifverträge, zum Beispiel im Bäcker- und Fleischerhandwerk sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe, die in den unteren Entgeltgruppen nicht 7,50 Euro pro Stunde erreichen. Diese Tarifverträge hat die Gewerkschaft NGG in der Vergangenheit abgeschlossen, um dem freien Fall der Löhne überhaupt eine untere Haltelinie entgegen zu setzen. Beispielsweise liegen die Tariflöhne im Gastgewerbe in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg in der untersten Tarifgruppe noch unter 7,50 Euro Euro. Hinzu komme, dass sich immer mehr Arbeitgeber ihrer sozialpolitischen Verantwortung entziehen und sich weigern, mit NGG Tarifverträge abzuschließen, so Möllenberg. Deshalb werden wir die Forderung nach Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 7,50 Euro im nächsten Jahr auch zum Wahlkampfthema machen. Daran werden sich die Parteien messen lassen müssen.
Der Gewerkschaftstag hatte in der vergangenen Woche beschlossen, dass es eine Schwerpunktaufgabe der NGG in den kommenden Jahren sein soll, insbesondere Niedriglohn-Tarifverträge zu verbessern und eine Strategie zu entwickeln, die dazu führen soll, das es mittelfristig keine Tarifverträge mit Stundenlöhnen unter 7,50 Euro gebe.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Hauptstadtbüro
Dr. Karin Vladimirov, Pressesprecherin
Luisenstr. 38, 10117 Berlin
Telefon: (030) 288849693, Telefax: (030) 288849699
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