Pressemitteilung | Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) - Hauptstadtbüro
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Möllenberg: Kündigungsschutz nicht antasten!

(Berlin) - "Nachdem das Wirtschaftsministerium seinen `Giftschrank´ unlängst kurz gelüftet hat und ein `Papier´ öffentlich wurde, das den Abbau von Arbeitnehmerrechten vorsieht, trauen sich nun auch einzelne Arbeitgeberverbände, die Lockerung des Arbeitsrechts, vor allem des Kündigungsschutzes, zu fordern. Wenn der Politik und der Wirtschaft nichts anderes einfällt, als die Rechte der Beschäftigten zu beschneiden, statt sich mit den Ursachen der Finanz- und Wirtschaftskrise auseinander zu setzen und endlich Regelungen zu schaffen, die eine Wiederholung ausschließen, dann ist das ein nicht zu übertreffendes Armutszeugnis." Das hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), heute (27. August 2009) zum "Ruf der Wirtschaft nach Reformen" erklärt.

"Es ist gut, dass diese Vorschläge und Forderungen vor der Bundestagswahl auf den Tisch kommen", so Möllenberg. "So können die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer begreifen, welch Geistes Kind diese Konzepte sind." Der NGG-Vorsitzende erklärte deutlich: "Wir haben es gestern und heute nicht zugelassen, dass der Kündigungsschutz angetastet wird. Wir werden auch in Zukunft nicht zulassen, dass die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschnitten werden und der Kündigungsschutz gelockert wird."

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Hauptstadtbüro Dr. Karin Vladimirov, Pressesprecherin Luisenstr. 38, 10117 Berlin Telefon: (030) 288849693, Telefax: (030) 288849699

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