Pressemitteilung | Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) - Hauptstadtbüro
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Möllenberg: „Mindestlohnbeschlüsse müssen nun auch Gesetz werden“

(Berlin) - „Ich warne die Union davor, die Kabinettsbeschlüsse zum Mindestlohn zu torpedieren, ohne dass die Tinte auf diesen Papieren schon getrocknet ist.“ Dies hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), am 23. Juli 2008 in Berlin erklärt. Die Forderung nach „Nachbesserungen“ oder Korrekturen, die Fraktionschef Volker Kauder erhebe, sei verräterisch. Er meine wohl eher Verschlechterung.

„Der Ruf der Union und von Arbeitgebervertretern nach der Tarifautonomie entbehrt nicht einer gewissen Komik angesichts dessen, dass immer mehr Arbeitgeber Tarifflucht begehen und sich ihrer sozialen Verantwortung entziehen“, so Möllenberg. Vor allem für Teile der Fleischwirtschaft, für das Bäckerhandwerk und Teile des Gastgewerbes werde die NGG darauf drängen, dass Mindestarbeitsbedingungen und Löhne nicht unter 7,50 Euro geregelt werden.

„Wir werden die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde zum Wahlkampfthema machen“, kündigte der NGG-Vorsitzende an.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Hauptstadtbüro Dr. Karin Vladimirov, Pressesprecherin Luisenstr. 38, 10117 Berlin Telefon: (030) 288849693, Telefax: (030) 288849699

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