Pressemitteilung | Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)
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Nährwertprofile gehören auf den wissenschaftlichen Prüfstand

(Bonn) - Am 16.03.2010 hat der zuständige Umweltausschuss des Europaparlaments (ENVI) die so genannten Nährwertprofile für Lebensmittel mit Mehrheit abgelehnt. Damit sind die Nährwertprofile aber noch nicht vom Tisch, denn die Beratungen und das Gesetzgebungsverfahren gehen noch in weitere Runden. Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) fordert die deutsche und europäische Politik erneut auf, das Konzept der Nährwertprofile der Europäischen Kommission noch einmal wissenschaftlich zu hinterfragen. Diese "Steckbriefe" sollen Lebensmittel künftig unwissenschaftlich in "gut" und "schlecht" einteilen und hieran die Zulässigkeit von nährwert- oder gesundheitsbezogenen Angaben koppeln. Der BDSI trägt der Politik seit langem vor, dass Nährwertprofile für einzelne Lebensmittel ernährungswissenschaftlich nicht haltbar sind, weil sie ein einzelnes Produkt bewerten und nicht eine Gesamternährung. "Die Bundesregierung schenkt der Wissenschaft zu wenig Gehör", so Klaus Reingen, Hauptgeschäftsführer des Verbandes. "Wir würden es daher begrüßen, wenn der zuständige Ernährungsausschuss des Deutschen Bundestages die Nährwertprofile einer wissenschaftlichen Prüfung unterziehen würde."

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) Dr. Torben Erbrath, Pressesprecher Schumannstr. 4-6, 53113 Bonn Telefon: (0228) 26007-0, Telefax: (0228) 26007-89

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