Neu im bdla-Präsidium: Doris Grabner und Prof. Sebastian Sowa
(Berlin) - Vor dem Hintergrund der wachsenden Aufgaben, der steten Präsenz der Profession und seiner Vertreter:innen in Gesprächen mit Politik und Gesellschaft hatte der Beirat auf seiner Sitzung am 17. April 2026 in Darmstadt die Erweiterung des Präsidiums um drei Beisitzer:innen beschlossen. bdla-Präsident Prof. Stephan Lenzen berief Doris Grabner, Landschaftsarchitektin, Freising, und Prof. Sebastian Sowa, Landschaftsarchitekt, Bochum, in das Gremium.
Nach der Matura in Wien-Schönbrunn absolvierte Doris Grabner, *1973, das Landschaftsarchitektur-Studium 1999 an der TU München. Bürogründung und Teilzeitarrangements in Landschaftsarchitekturbüros im Münchner Raum schlossen sich an. Aktuell ist sie Partnerin und Geschäftsführerin von grabner huber lipp landschaftsarchitekten in Freising mit Dependance in Hamburg. Von 2006 bis 2016 war sie Akademische Rätin in Teilzeit an der TU München, Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum bei Prof. Regine Keller. Preisrichter- und beratende Tätigkeiten in Gestaltungsbeiräten verschiedener Städte gehören zu ihrem Portfolio.
2016 trat sie in den bdla und wurde in die Vertreterversammlung der Bayerischen Architektenkammer gewählt, wo sie aktuell u.a. in der Projektgruppe Vergabekompass ehrenamtlich mitwirkt. Von 2019 bis 2025 war sie Mitglied im Vorstand des bdla Bayern; 2023 erfolgte die Entsendung in den AK Ökonomie des bdla, seit kurzem leitet sie kommissarisch den AK Wettbewerbswesen. Seit 2025 ist sie zudem Mitglied der DASL.
Im Fokus ihrer Berufsausübung steht die Landschaftsarchitektur im städtebaulichen wie auch im objektplanerischen Maßstab. Im Zuge der Büroleitung mit 20 Mitarbeiter:innen übernahm sie zunehmend Verantwortung für ökonomische Themen, Vergaberecht und das Personalwesen, Themen, die sie seither auch im Ehrenamt auf Landes-, Kammer- und auf Bundesebene engagiert bestreitet. Sich einzusetzen für eine florierende und diverse Bürolandschaft und dazu das vorhandene Netzwerk allumfassend zu nutzen, sieht sie als ihre Kernkompetenzen.
Sebastian Sowa, *1981, studierte nach seiner Lehre als Landschaftsgärtner Landschaftsarchitektur und Kunst an der TU München und der Folkwang Universität der Künste in Essen. Der gebürtige Bochumer war in Büros in Basel und Zürich tätig; seit 2016 arbeitet er zusammen mit Gianluca Torini als »SOWATORINI Landschaft« mit Büros in Bochum und in Berlin. Ihre Planungstätigkeit konzentriert sich auf Gärten, öffentliche Räume und temporäre Formate an der Schnittstelle zur Kunst. In einem Gespräch mit der AK Nordrhein-Westfalen sagte er: »Sowatorini ist ein kleines Büro, aber wir haben Bock auf Landschaft!
Der Landschaftsarchitekt ist vielfach ausgezeichnet worden und lehrt seit vielen Jahren an Universitäten und Hochschulen. Er war unter anderem als Gastprofessor an der Fakultät für Architektur in Rom tätig. Gemeinsam mit seinem Büropartner war er 2023/2024 für zehn Monate Stipendiat der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Zum Wintersemester 2024 wurde am Institut für Freiraumentwicklung der Hochschule Geisenheim eine Professur für »Landschaftsarchitektur, Entwurf und experimentelle Räume« für Sebastian Sowa eingerichtet. Im Fokus seiner Lehrtätigkeit steht die Erweiterung landschaftsarchitektonischer Entwürfe, basierend auf dem respektvollen Lesen und Verstehen von Landschaften, durch experimentelle Gestaltungsansätze wie Installationen und Raumkunst. 2025 trat Sebastian Sowa in den bdla ein.
Quelle und Kontaktadresse:
Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen e.V. (bdla) - Bundesgeschäftsstelle, Petra Baum, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang A, 10179 Berlin, Telefon: 030 2787150
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