Neue miz-Studie bestätigt: Schulischer Musikunterricht eröffnet lebenslangen Zugang zur Musik
(Berlin) - Eine neue bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Deutschen Musikinformations-zentrums (miz), einer Einrichtung des Deutschen Musikrats, zeigt: Rund 70 Prozent der Bevölkerung halten Musikunterricht in der Schule für wichtig oder sehr wichtig. Damit besitzt das Fach Musik in Deutschland einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Die Umfrage wurde vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt. Der vollständige Ergebnis- und Methodenbericht ist auf www.miz.org abrufbar.
Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats, erklärt hierzu: „Regelmäßiger Musikunterricht in der Schule ist ein Schlüssel für den lebenslangen Zugang zur Musik. Viele Menschen machen diese Erfahrung persönlich – die neue miz-Umfrage liefert dafür nun auch bevölkerungsrepräsentative Daten. Dies unterstreicht erneut die Bedeutung eines qualifizierten und verlässlichen schulischen Musikunterrichts. Um diesen langfristig zu sichern, braucht es entschlossene Maßnahmen einer breiten Allianz aus politischen Entscheidungsträger:innen und Ausbildungsinstitutionen gegen den zunehmenden Mangel an Musiklehrer:innen. Gemeinsam müssen die Rahmenbedingungen und Zugangswege für das Berufsfeld Musiklehrkraft attraktiver und zukunftsfähig gestaltet werden. Ideen und Lösungsansätze liegen auf dem Tisch – jetzt gilt es, sie konsequent umzusetzen!“
Die Stärkung der Musikalischen Bildung zählt zu den zentralen Anliegen des Deutschen Musikrats. Dazu gehört auch das Engagement in einer neu gegründeten „Allianz für die Musikalische Bildung“. Hintergrund sind u.a. die Studien MULEM-EX und MiKADO-Musik, die den gravierenden Mangel an Musiklehrkräften an Schulen und Musikschulen, seine prognostizierte Entwicklung und Handlungsoptionen dazu darstellen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Musikrat e.V. - Generalsekretariat, Schumannstr. 17, 10117 Berlin, Telefon: 030 30881010
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