Nutzfahrzeuge: Inlandsabsatz legt deutlich zu / Kräftiges Exportwachstum im Transportersegment
(Frankfurt am Main) - Der Nutzfahrzeugmarkt in Deutschland zeigte sich im Juli 2008 sehr lebhaft: Mit einem Neuzulassungsvolumen von 28.730 Einheiten stieg der Absatz gegenüber dem bereits starken Vorjahr um 6 Prozent. Sowohl die Transporterklasse bis 6t (+5 Prozent) als auch die schweren Nutzfahrzeuge (+11 Prozent) übertrafen das Vorjahresniveau deutlich. Seit Jahresbeginn wurden 198.700 Fahrzeuge neu zugelassen. Damit lag der Absatz in den ersten sieben Monaten um mehr als 5 Prozent höher gegenüber dem Vorjahreswert. Triebfeder der Inlandskonjunktur blieben die Transporter mit plus 8 Prozent; in der schweren Klasse erreichte der Absatz nahezu das sehr gute Vorjahresniveau (-1 Prozent).
Auf den Auslandsmärkten setzten die deutschen Hersteller ihre Markterfolge fort: Die Ausfuhr der deutschen Hersteller stiegen im Juli um mehr als 4 Prozent auf 31.700 Fahrzeuge. Vor allem die leichte Klasse zeigte sich mit einem Plus von 10 Prozent auf 19.600 Einheiten dynamisch, während der Export schwerer Lkw um 5 Prozent zurück ging. Der Auslandsabsatz insgesamt erhöhte sich in den ersten sieben Monaten um 14 Prozent auf 235.000 Nfz. Dabei war das Geschäft in beiden Klassen lebhaft: Mit 146.600 Fahrzeugen stieg die Transporterausfuhr um 17 Prozent, gleichzeitig wurden 11 Prozent mehr schwere Lkw an ausländische Kunden ausgeliefert (84.100 Nfz).
Getragen von den noch immer sehr hohen Auftragsbeständen aus dem Inland und sehr vitalen Exporten konnte die Produktion der deutschen Nutzfahrzeughersteller im Juli um 6 Prozent auf knapp 45.600 Fahrzeuge ausgeweitet werden. Die Fertigung schwerer Fahrzeuge stieg kräftig um 11 Prozent auf 19.000 Einheiten, während die Transporterfertigung leicht auf 25.730 Einheiten zulegte (+1 Prozent). In den ersten sieben Monaten setzt sich der Aufwärtskurs insgesamt fort: Die Nfz-Produktion stieg um 12 Prozent, wobei die Transporterfertigung um 13 Prozent (193.300 Einheiten) anzog, und bei schweren Lkw ein Plus von 10 Prozent verzeichnet wurde.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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